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Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN
Biografie Tim Rice

Informationen über den Texter des Musicals

Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN - Biografie Tim Rice

Als Texter von Film-, Musical-, Rock- und Popsongs hat Sir Tim Rice so ziemlich alles erreicht, was es in diesem Genre zu erreichen gibt. Die internationale Karriere des am 10. November 1944 im britischen Amersham / Grafschaft Buckinghamshire geborenen Timothy Miles Bindon "Tim" Rice begann erst nach einem beruflichen Umweg. Rice studierte Rechtswissenschaften und steuerte eine Laufbahn als Anwalt an. Aber dann kam alles ganz anders. Endgültiger Auslöser der entscheidenden Wende war 1965 die Begegnung mit dem vier Jahre jüngeren Komponisten Andrew Lloyd Webber. Die beiden ehrgeizigen jungen Männer sollten ein Dreamteam werden.

Zu Beginn der Zusammenarbeit, die zunächst kaum nennenswerte Erfolge zeitigte, hatte Rice bereits auf verschiedene Weise in die Musikszene hineingeschnuppert. So war er in den frühen 1960-er Jahren Frontmann einer Band namens "The Aardwarks" (Erdferkel), was aber nur eine Randnotiz seiner Biographie darstellt, und arbeitete vorübergehend als Agent bei dem traditionsreichen Unternehmen Electric and Musical Industries (EMI) in London.

Das erste gemeinsame Werk von Webber und Rice entstand schon im Jahr ihres ersten Meetings. Die Hoffnungen, mit dem Musical "The Likes of Us" gleich groß herauszukommen, erfüllten sich jedoch nicht. Es fand sich keine finanzkräftige Produktionsfirma. Das Stück um den legendären englischen Arzt Dr. Barnado wurde der Öffentlichkeit erst 40 Jahre später präsentiert. Die Welturaufführung fand im Juli 2005 in Sydmonton statt - gegenüber der Ur-Form etwas geändert und mit Tim Rice in einer tragenden Rolle. Die Schauspielerei ist ein Nischen-Job für ihn.

Der Durchbruch gelang dem Duo 1968 mit "Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat". Zu dieser biblischen Geschichte schrieb Rice auch das Buch. Aus bescheidenden Anfängen, mit der Uraufführung in einer Londoner Schule und weiteren Darbietungen in der St. Paul's Cathedral, entwickelte sich eine der vielen Erfolgsstorys. Dies jedoch letztlich erst im Zuge des absoluten Webber/Rice- Renners, der Rockoper "Jesus Christ Superstar", uraufgeführt im Oktober 1971 in New York.

Der nächste große Wurf glückte 1976 mit "Evita". Das Musical schildert Leben, Lieben und Leiden der Maria Eva Duarte de Perón (1919 - 1952), genannt Evita und zweite Ehefrau des argentinischen Präsidenten Juan Perón. Das Stück wurde mit Madonna in der Titelrolle sowie dem Spanier Antonio Banderas verfilmt.

Als Texter war Tim Rice zu diesem Zeitpunkt schon ein gemachter Mann und vor allem bei den Walt Disney Filmstudios gefragt. Vielen Komponisten war daran gelegen, den einfühlsamen, sich auf jeden neuen Stoff genial einstellenden Songschreiber für sich zu gewinnen. Ihn zu engagieren, gelang unter anderem Stephen Oliver für das Mittelalter-Musical "Blondel" (1983) sowie den beiden Sängern des schwedischen Pop-Quartetts ABBA, Benny Andersson und Björn Ulvaeus, für "Chess" (1984). Vor allem "One Night in Bangkok" ist noch heute ein Mega-Hit. Auch die Kooperation mit dem amerikanischen Komponisten Alan Menken erwies sich als sehr fruchtbar. Beste Beweise sind zum Beispiel der Trickfilm "Aladdin" (1992), die Musicaladaption des Disney-Zeichentrickfilms "Die Schöne und das Biest" (1994) und "King David" (1997).

Ein Traumpaar bildete Tim Rice schließlich auch mit dem Sänger, Pianisten und Komponisten Elton John. Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN wurde zum großen Triumph: 1994 als Zeichentrickfilm, 1997 auch als Musical, das seither ohne Unterlass am New Yorker Broadway und im Theater am Hamburger Hafen läuft und auch in Tournee-Varianten an vielen Orten das Publikum begeistert.

Für den Film regnete es Preise. So gab es den Oscar für die beste Filmmusik und für den besten Song. "Can You Feel the Love Tonight", auch mit dem Golden Globe "vergoldet", läuft im Abspann des Kinohits und soll erst nach zahlreichen, aufreibenden Um- und Bearbeitungen "im Kasten" gewesen sein. Angeblich hat Rice rund 15 verschiedene Textfassungen produziert. Ob es bei der nicht minder erfolgreichen Musicaladaption der berühmten Verdi-Oper "Aida" ähnliche Stressphasen gab, ist nicht bekannt.

Lang ist die Liste der Auszeichnungen, die der ebenso vielseitige wie erfolgreiche Songtexter Tim Rice über die Jahre in Empfang nehmen durfte. Zwei weitere Oscars gab es für die von Madonna gesungene Ballade "You Must Love Me" aus "Evita" sowie "A Whole New World" ("Aladdin"). Den Tony Award, den bedeutendsten amerikanischen Theaterpreis, hat Rice bereits in vierfacher Ausfertigung erhalten und beim britischen Tony Novello Award ist schon das Dutzend voll. Damit nicht genug.

Ehre, wem Ehre gebührt. Seit 1999 hat Tim Rice einen Platz in der 30 Jahre zuvor gegründeten, in New York ansässigen Songwriters Hall of Fame. 1994 dann in der Heimat die Audienz bei Ihrer Majestät, Königin Elisabeth II. Sie schlug Rice zum Ritter. Seither darf er sich "Sir" nennen und ist von Adel. Und seit 2002 ist er sogar auch noch eine "Disney-Legende" - in Anerkennung seiner verdienstvollen Tätigkeit für das Unternehmen. Schließlich ist dem Star unter den Musiktextern auch der Stern auf dem Hollywood Walk of Fame in Los Angeles nicht versagt geblieben. Diese Ehre widerfuhr ihm im kalifornischen Film-Mekka im Jahre 2007.

Neben seiner umfangreichen Arbeit für Film und Musical hat Tim Rice erstaunlicherweise auch noch häufig Zeit gefunden, für andere Komponisten und Interpreten tätig zu werden. Zu nennen sind etwa Elvis Presley, Freddie Mercury, Burt Bacharach, Cliff Richard, Tony Christie und nicht zuletzt John Barry, mit dem er "All Time High" schuf. Dabei handelt es sich um den Titelsong des James Bond-Films "Octopussy", der 1983 in die Kinos kam. "All Time High" verhalf Rita Coolidge zu internationaler Bekanntheit.

Sir Tim Rice, ein begeisterter Cricket-Fan, der sogar lange Präsident eines, man sagt: eigenen, Clubs war, hat sich auch als Radiomoderator, Verleger und Buchautor einen Namen gemacht. Er gilt als unschlagbarer Kenner der Popmusik und hat dies unter anderem in TV-Quizsendungen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Für die britische BBC hat er zudem eine 50-teilige Serie über Musiker und Musik in den US-Bundesstaaten recherchiert und verfasst.

Der Multi-Schreiber ist seit 1974 mit Jane Artereta McIntosh verheiratet, hat einen Sohn und eine Tochter sowie sechs Enkelkinder. Rice lebt im Londoner Stadtteil Barnes.

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