ICH WAR NOCH NIEMALS
IN NEW YORK
Die Story

Die Handlung des Musicals

ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK - Die Story

Es ist das musikalische Vermächtnis und Lebenswerk des Musikers und Komponisten Udo Jürgens, der überraschend Ende 2014 starb: ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK. Das Musical, welches auf den Songs des Künstlers aufgebaut ist, feierte im Jahr 2007 - in der Musical-Metropole Hamburg - seine Weltpremiere. Titelgebend ist der im Jahr 1982 veröffentlichte Klassiker "Ich war noch niemals in New York".

Ein Musical über Träume und Entscheidungen

ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK erzählt die Geschichte von drei Paaren, die zur selben Zeit mit unterschiedlichen Problemen und Schwierigkeiten konfrontiert werden. Da gibt es das eine Paar, welches sich entscheiden muss, ob die Karriere oder die Liebe im Mittelpunkt ihres Lebens stehen soll. Das andere Paar will sich und auch den anderen Paaren beweisen, dass man selbst im hohen Alter noch seine Träume verwirklichen kann. Und das dritte (homosexuelle) Paar muss mit der mangelnden Akzeptanz der Mitmenschen klarkommen und sich bewusst werden, dass sie wichtig sind und nicht die Meinungen der anderen Menschen in den Vordergrund stellen müssen. Auf der Kreuzfahrt erkennen alle drei Paare, welche Dinge im Leben tatsächlich wichtig sind. Sie erkennen den wahren Sinn und ihre Bestimmung.

Der erste Akt

Maria und Otto flüchten aus dem Altersheim

Alles, was gut tut

Alles, was gut tut

Lisa Wartberg, eine äußerst ehrgeizige Fernsehmoderatorin, hat nur ein Ziel: sie will den Fernsehpreis gewinnen. Der bedeutende deutsche Fernsehpreis soll der Höhepunkt ihrer Karriere sein. Doch für ihre Karriere vernachlässigt sie ihre Familie - allen voran ihre Mutter Maria. Maria, in einem Altersheim untergebracht, fühlt sich jedoch in den Räumlichkeiten nicht mehr wohl. Die einzige Unterstützung - der einzige Lichtblick - ist Otto Staudach. Otto Staudach wohnt ebenfalls im Seniorenwohnheim. Sie verlieben sich ineinander. Doch Frau Dünnbügel, die Heimleiterin, will die Romanze unterbinden. So bleibt den beiden Verliebten nur eine Möglichkeit: die Flucht aus dem Heim. Denn beide haben ein gemeinsames Ziel: New York City. Sie möchten unter der Freiheitsstatue heiraten, denn beide waren noch nie in New York.

"Ich war noch niemals in New York"

Die beiden Rentner verlassen das Altersheim. Die Leiterin, entsetzt über das Vorhaben ihrer beiden Bewohner, informiert Lisa Wartberg (Marias Mutter) und Alex Staudach (Ottos Sohn). Frau Dünnbügel informiert auch beide darüber, dass die Heimplätze vergeben werden, sollten die beiden Rentner nicht innerhalb einer Woche wieder zurückgekehrt sein. Eine Situation, welche beide nicht wollen. Denn Lisa erkennt eine Gefahr für ihre Karriere und auch Axel, der sein Geld als Wildtierfotograf verdient und jedes zweite Wochenende Florian, seinen Sohn bei sich hat, hat andere Sorgen, als sich permanent um seinen alten Vater zu kümmern. Als sich Lisa und Axel treffen, empfinden sie sofortige Abneigung; doch das gemeinsame Ziel, die beiden Rentner wieder in das Heim zu bringen, bindet sie aneinander.

Der Maskenball sorgt für ein unvorhergesehenes Treffen der Generationen

Schöne Grüße aus der Hölle

Schöne Grüße aus der Hölle

Während Axel und Lisa in Kenntnis gesetzt werden, dass die beiden Verliebten aus dem Heim geflohen sind, haben sich jene bereits eine Kabine auf einem riesigen Kreuzfahrtschiff reserviert. Natürlich auf Lisas Kosten. Eine fast schon wegweisende Verwechslung hat des Weiteren dafür gesorgt, dass Otto und Maria die Hochzeitssuite bekommen. Axel, Lisa und Florian verpassen das Schiff und eilen in weiterer Folge zum nächsten Anlegepunkt. Dort werden auch Fred Hoffmann, der homosexuelle Maskenbildner, sowie Costa Antonidis, sein Freund, erwartet. Lisa hat beide dorthin bestellt, um die nächste Sendung zu planen. Sie kommen tatsächlich auf das Schiff und beginnen die Suche nach den Rentnern. Doch den beiden Senioren gelingt es immer wieder, sich vor den Kindern zu verstecken. Am Abend findet jedoch der Maskenball am Schiff statt. Eine Veranstaltung, die alle Gäste des Schiffs besuchen.

Folgende Lieder werden im ersten Akt gesungen:

  • "Overtüre"
  • "Vielen Dank für die Blumen"
  • "Alles, was gut tut"
  • "In meinem Herzen (Zeig mir den Platz an der Sonne)"
  • "Ich war noch niemals in New York"
  • "Zeig mir den Platz an der Sonne" ("66 Jahren" - nur in der Wien-Aufführung)
  • "Buenos Dias, Argentina"
  • "Alles im Griff auf dem sinkenden Schiff
  • "Was wichtig ist" (Teil 1)
  • "Wie könnt ich von dir gehen"
  • "Siebzehn Jahr, blondes Haar"
  • "Schöne Grüße aus der Hölle"

Der zweite Akt

Lisa darf sich nicht verlieben

Zu Beginn des zweiten Akts treffen Lisa und Axel endlich auf Maria und Otto. Doch die beiden rüstigen Rentner weigern sich, wieder zurück in das Altersheim zu gehen. Vor allem auch, weil das Schiff bereits abgelegt hat. Aus diesem Grund müssen alle, die sich auf dem Kreuzfahrtschiff befinden, nun auch ihre Reise nach New York City antreten. Während der Fahrt beginnen Axel und Lisa, die sich von Anbeginn nicht leiden konnten, eine Freundschaft aufzubauen. Doch Lisa weiß, dass sie keine innigen Gefühle entwickeln darf; ihre Karriere ist wichtiger als etwaige Beziehungen zu Männern. Ihre Karriere ist wichtiger als ihre Familie!

"Ein ehrenwertes Haus"

Ein ehrenwertes Haus

Ein ehrenwertes Haus

In der Zwischenzeit muss Fred seinem Partner Costa gestehen, dass sie wohl die Wohnung verlieren werden. Die bornierten Nachbarn dulden nämlich keine homosexuellen Paare in ihrem Haus. Doch Fred hat bislang der Mut gefehlt, Costa diese Nachricht zu sagen, da er überglücklich in dem trauten Heim war und sich wohlgefühlt hat. Doch Costa kann Fred versichern, dass weder die Wohnung oder sonst irgendetwas, jemals an den Gefühlen zu ihm ändern wird. Beide beschließen eine neue Wohnung zu suchen, die sich nicht im homophoben Umfeld befindet.

Lisa gewinnt tatsächlich den begehrten Fernsehpreis

Mit der Zeit gestehen sich auch Axel und Lisa ihre Liebe. Plötzlich können sie sich fallen lassen und die Schifffahrt genießen. Doch schon zu Beginn wird die sehr junge Beziehung auf eine sehr harte Probe gestellt. Denn Lisa erfährt im Rahmen der Schifffahrt, dass sie tatsächlich ihren begehrten Fernsehpreis gewonnen hat. Sie hat tatsächlich den Höhepunkt ihrer Karriere gereicht. Sie überlegt, sich mittels Helikopter direkt vom Schiff abholen zu lassen, damit sie an der Veranstaltung teilnehmen kann. Doch Axel bittet sie, am Schiff zu bleiben. Doch Lisa macht ihrem neuen Freund klar, dass die Karriere wesentlich wichtiger ist, als eine gemeinsame Reise nach New York City. Im Rahmen der Diskussion will sie auch ihre Mutter überreden, ebenfalls in den Helikopter zu steigen und mitzufliegen. Doch Maria weigert sich. Sie erklärt Lisa, dass auch sie Träume hat, die wahr werden. So wie ihre Tochter, deren Traum nun auch endlich wahrgeworden ist. Lisa kann sich nicht umstimmen lassen und verlässt das Schiff. Sie will den Fernsehpreis entgegennehmen und den Höhepunkt ihrer Karriere feiern. Axel bleibt enttäuscht auf dem Schiff zurück.

Der Sinn des Lebens

Alles im Griff

Alles im Griff

Die Preisverleihung wird auch auf dem Schiff gezeigt. Doch die Gäste erfahren, dass die Preisträgerin Lisa gar nicht anwesend ist. Axel glaubt, Lisa hat es doch nicht rechtzeitig zur Veranstaltung geschafft. Doch plötzlich erscheint Lisa am Schiff und erklärt ihm, dass sie es nicht übers Herz brachte, das Schiff zu verlassen. Sie hat bemerkt, dass ihre Liebe doch größer ist, als der Wunsch den Preis zu holen. Auch hat sie erkannt, dass der Traum ihrer Mutter, gemeinsam mit Otto nach New York zu reisen um zu heiraten, respektiert werden muss. In weiterer Folge rät sie Costa und Fred, nicht dauernd darauf zu hören, ob Menschen in ihr Leben passen - sie sollen glücklich miteinander sein. Lisa erkennt den wahren Sinn des Lebens und kann endlich die Reise nach New York City genießen.

Folgende Lieder werden im zweiten Akt gesungen:

  • "Mit 66 Jahren"
  • "Was wichtig ist" (Teil 2)
  • "Immer wieder geht die Sonne auf"
  • "Vater und Sohn"
  • "Ein ehrenwertes Haus"
  • "Merci Cherie"
  • "Ich weiß was ich will"
  • "Griechischer Wein"
  • "Bleib doch bis zum Frühstück"
  • "Wie könnt ich von dir gehen (Reprise)"
  • "Aber bitte mit Sahne"
  • "Ich war noch niemals in New York"
  • "Gib mir deine Angst"
  • "Was wichtig ist"
  • "Heute beginnt der Rest deines Lebens"
  • "Finale"

Der Hintergrund von ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK

Christian Struppeck und Gabriel Barylli waren für das Dialogbuch von ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK zuständig. Struppeck führte - in Zusammenarbeit mit Glenn Casale - die Regie des Musicals. Für die Choreographie war Kim Duddy verantwortlich.

Am 2. Dezember 2007 feierte ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK seine Uraufführung in der Musical-Metropole Hamburg (TUI Operettenhaus). Der letzte Vorhang fiel am 26. September 2010.
Am 18. November 2010 wurde ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK in Stuttgart aufgeführt. Die letzte Vorstellung fand am 14. Oktober 2012 statt (Apollo Theater).
600.000 Besucher und 592 Vorstellungen - eine wahrlich positive Entwicklung, die in Wien erlebt wurde. ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK wurde vom 17. März 2010 bis zum 10. Juni 2012 im Raimund Theater aufgeführt. Für Wien wurden auch einige Änderungen vorgenommen. So wurden Szenen, die bereits in Hamburg oder Stuttgart gezeigt wurden, zur Gänze gestrichen oder von anderen Szenen ersetzt, die extra für Wien neu einstudiert wurden. In Wien wurden auch über 100 Kostüme mehr verwendet, als für die Aufführungen in Hamburg.
Jedoch wurde auch das Bühnenbild verändert; für das Raimund Theater musste ein kleineres Bühnenbild gebaut werden, da ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK danach in Zürich aufgeführt wurde. Die Änderungen der Aufführung wurden auch in Stuttgart, Oberhausen und Zürich übernommen. Nach der Premiere waren vor allem die Prominenten begeistert. So war Joop van den Ende begeistert über die neue Fassung von ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK.
ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK wurde am 5. Dezember 2012 in Oberhausen, im Stage Metronom Theater am CentrO, aufgeführt. In Oberhausen war ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK bis zum 24. Oktober 2013 zu sehen.

Ein technisches Meisterwerk

ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK begeistert vor allem die Technik-Fans. So wurde nicht nur eine eigene Drehbühne für die Szene mit der Hochzeitssuite entworfen, sondern auch für das Treppenhaus und dem Schiffsdeck. Hier kamen motorbetriebene sowie computergesteuerte Maschinen zum Einsatz, welche nicht nur 12 Meter nach vorne oder zurückfahren konnten, sondern auch die Möglichkeit gegeben war, die Bühne um die eigene Achse zu drehen. Zu Beginn des zweiten Akts ist das Sonnendeck des Schiffs im Vordergrund; auch hier ist ein Bühnenwagen dafür verantwortlich, dass das Bühnenbild bewegen konnte, das mitunter rund 2 Tonnen schwer war. Des Weiteren wurden auch immer wieder unterschiedliche Dekorationselemente von den Bühnenseiten geschoben. Die Bühnenbilder bestehen des Weiteren aus zahlreichen (über 1000) LEDs; 300 Scheinwerfer sorgten für enorme Lichteffekte.

Das Kreativteam von ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK setzt sich folgendermaßen zusammen:
Für die Musik war der Starkomponist und Sänger Udo Jürgens verantwortlich. Gabriel Barylli war der Autor des Musicals. Co-Autor und Regisseur der Originalproduktion (Hamburg) war Christian Struppeck. Auch Glenn Casale und Carline Brouwer waren für die Regie der Originalproduktion zuständig. Kim Duddy war für die Choreographie des Stücks verantwortlich. Musical Supervisor und zuständig für die Orchestrierung war Michael Reed; für das Bühnenbild war David Gallo verantwortlich. Das Kostüm-Design wurde von Yan Tax übernommen; für die Masken und Perücken war Sjoerd Didden zuständig. Die Licht-Effekte standen im Aufgabenbereich von Andrew Voller. Für den Ton war Mick Potter zuständig. Roy Moore war für die Orchestrierung verantwortlich; die Skriptbearbeitung wurde von Pieter van de Waterbeemd vorgenommen. Simon Eichenberger wurde als Associate Choreographer verpflichtet.

Die Aufführungen im Detail

02.12.2007 . 26.09.2010 : Hamburg - TUI Operettenhaus
17.03.2010 - 15.06.2012:Wien - Raimund Theater
18.11.2010 - 14.10.2012: Stuttgart - Stage Apollo Theater
29.10.2011 - 20.11.2011: Tokio (Japan)
01.11.2012 - 02.06.2013: Zürich (Schweiz)
05.12.2012 - 24.10.2013: Oberhausen - Metronom Theater
25.03.2015 - 27.09.2015 und 24.01.2016 - 10.04.2016: Berlin - Stage Theater des Westens
ab 07.10.2015: München - Deutsches Theater

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