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Der Admiralspalast
in Berlin

Admiralspalast Berlin

Adresse: Friedrichstraße 101 • 10117 Berlin

Aktuell aufgeführte Musicals im
Admiralspalast Berlin

Derzeit leider keine Musicals im Verkauf.

Der Admiralspalast in Berlin gehört vielleicht nicht zu den gängigsten Theaterhäusern, in denen Schauspiele oder Musicals von ganz großem Namen aufgeführt werden, aber dafür zählt es zu den traditionsreichsten Häusern, die Theater einer etwas anderen Art und Weise bieten, das jedoch nicht minder interessant ist. Das Besondere an dem Admiralspalast, das sich im Stadtteil Berlin-Mitte in der Friedrichstraße befindet, dürfte sicherlich sein, dass es zu den wenigen, noch gut erhaltenen Theatern aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts zählt und somit unter Denkmalschutz gestellt ist. Es stellt einen weiteren, seltenen Mittelpunkt aus der ursprünglichen Bebauung der Friedrichstraße dar.

Beginn 1867 als Badeanstalt

Vor allem die Geschichte des Admiralspalast kann kaum wechselhafter sein. Im Jahr 1867 erbaute die "Admiralsgartenbad-Gesellschaft" an dieser Stelle eine Badeanstalt. Der Grund dafür waren zwei sprudelnde Solequellen, die sich hier noch heute befinden. Die Eröffnung der neuen Badeanstalt fand im Jahr 1874 statt. Im Jahr 1910 wurde das Haus zum ersten Mal zu einem Freizeitzentrum umgebaut, in dem sich neben einer Eisarena, der Badeanstalt und ein "Grand Café" auch ein Restaurant und ein Kino befanden. Der nächste Umbau fand 1922 statt, die Badeanstalt verschwand völlig und die Eisbahn wurde zu einer Bühne für Varieté und Revue. Damit war der Anfang der musikalischen Unterhaltung genommen. Aber auch dieses Genre unterliegt einem dauerhaften Wandel. Bis zum Jahr 1933 ist der Admiralspalast der Inbegriff für Operetten, dann jedoch sorgt ein Zusammenbruch dafür, dass das Theater zwei Jahre lang leer stand. In der Zeit des Nationalsozialismus wird das Theater wiedereröffnet, umgebaut und mit einer Führerloge ausgestattet, die noch immer fast im Originalzustand zu sehen ist. Aufgeführt werden neben Operetten auch Varietés und Revuen. Große Stars wie Theo Lingen und Johannes Heesters waren mit dem Admiralspalast zu damaliger Zeit eng verbunden.

Oper in der Nachkriegszeit

Im Zweiten Weltkrieg bleibt der Admiralspalast von den Luftangriffen weitestgehend verschont, dies jedoch als einziges Gebäude der ehemals prächtigen Meile Friedrichstraße und als eines der wenigen Theaterhäuser Berlins. So diente das Haus in den Folgejahren als Deutsche Staatsoper, stand für Tagungen, Städteversammlungen und Kongresse zur Verfügung, sowie zahlreiche weitere Veranstaltungen. Im April 1946 war der Admiralspalast auch der Schauplatz für den Vereinigungsparteitag der KPD und SPD aus der sowjetischen Besatzungszone, aus der schließlich die SED hervorging.

Wechselhafte Geschichte in den Folgejahren

In den Folgejahren ist die Geschichte des Admiralspalastes durch die Eröffnung der Universität Berlin, den Aus- und Einzug von mehreren Theatern und zahlreichen, einschneidenden Umbauarbeiten geprägt. Auch eine Bar findet ihre Heimat im Haus, sowie der Journalisten-Verband der DDR und der Presseclub. Noch bis heute ist das Kabarett "Die Distel" im Admiralspalast beheimatet. 1997 geht es finanziell mit Admiralspalast bergab: Das Metropol-Theater, an dem René Kollo Intendant war, musste geschlossen werden. Instandsetzungen konnten aufgrund leerer Kassen nicht durchgeführt werden, es wird die baupolizeiliche Sperrung angeordnet, da der Palast immer mehr zu zerfallen drohte.

Glückliche Wendung und Neubeginn 2006

Einem Abriss kann das Haus nur knapp entgehen, was einer Übernahme des Kultur-Unternehmers Falk Walter zu verdanken ist. Es beginnt eine Bauphase, in der die Rekonstruktion im Vordergrund stand. Selbst das Sole-Bad kann wiederhergestellt werden. 2006 erfolgte die feierliche Neueröffnung des Admiralspalast, auch wenn zu dem Zeitpunkt die groß angelegten Bauarbeiten noch nicht vollständig abgeschlossen waren. Anlässlich der Neueröffnung wurde die "Dreigroschenoper" gezeigt, dessen Regie Klaus Maria Brandauer führte.

Etabliertes Theater im Herzen Berlins

Heute wird der Admiralspalast für zahlreiche, große Produktionen sowie Konzerte von namhaften, internationalen Künstlern genutzt. Darüber hinaus hat es sich zu einem wichtigen Schauplatz für verschiedene Theaterstücke etablieren können. Weiterhin befindet sich das Jugendtheater Strahl im Haus und der Berliner Radiosender "radioeins" ist mit einem Studio beheimatet.

Stadtplan / Anfahrtsbeschreibung

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