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Musical BUDDY - Das Buddy Holly Musical: Buddy Holly, Ritchie Valens & The Big Bopper
BUDDY HOLLY
Buddy Holly wurde am 7. September 1936 als Charles Hardin Holley in Lubbock, Texas, geboren. Die Holleys waren eine
musikalische Familie, Charles lernte bereits als kleiner Junge Violine, Klavier und Gitarre. Im Herbst 1949 lernte er Bob
Montgomery an der Hutchison Jr. High School kennen. Die beiden teilten ein großes Interesse an Musik und traten bald zusammen
als "Buddy and Bob" auf. Ursprünglich war es Bluegrass-Musik, die sie beeinflusste, und sie sangen als melodisches Duett in
örtlichen Clubs und Highschool-Talentshows. Holley bekam seine erste große Chance, als er als Vorgruppe von Bill Haley
& His Comets bei einem örtlichen Konzert auftrat, das von Eddie Crandall, dem Manager von Marty Robbins, organisiert
wurde. Wegen seines beeindruckenden Auftritts wurde Holley danach ein Vertrag als Solokünstler bei Decca Records angeboten.
Allerdings stellte sich anfangs kein großer Soloerfolg ein.
Zurück in Lubbock gründete Buddy Holly dann mit Highschool-Freunden seine eigene Band, The Crickets, und fing an selbst
komponierte Stücke im Studio von Norman Petty in Clovis, New Mexico, aufzunehmen. Unter den Songs, die aufgenommen wurden,
war auch "That'll Be The Day". Norman hatte Kontakte im Musikgeschäft und war überzeugt, dass der Song ein Hit werden
konnte. Also kontaktierte er Verlage und Plattenfirmen. Coral Records, eine Unterfirma von Decca, nahm Buddy Holly and
The Crickets unter Vertrag.
Hollys Musik war anspruchsvoll für seine Zeit, so auch die Instrumente, die er für Rock'n'Roll einsetzte. Zum
Beispiel die Celesta, die man auf "Everyday" hören kann. Holly war ein einflussreicher Lead- und Rhythmus-Gitarrist,
besonders hörbar bei Songs wie "Peggy Sue" und "Not Fade Away". Bei vielen Songs benutzte er die einzigartige
"Schluckauf"-Technik, ein kurzes "uh", um bestimmte Wörter in Songs hervorzuheben, ein Beispiel das rauchige "Rave On".
Holly gelang es auch, die Rassentrennung, die im Rockgeschäft herrschte, zu überbrücken. Insbesondere, als er
versehentlich im Apollo Theatre in New York gebucht war und es schaffte, das ausschließlich schwarze Publikum für
sich zu gewinnen.
Nachdem mehrere sehr erfolgreiche Songs veröffentlicht waren, ging er im März 1958 mit den Crickets auf
Englandtournee. Im Publikum waren zwei Teenager namens John Lennon und Paul McCartney, die später Holly als ersten
Einfluss bezeichneten (der Name The Beatles - die Käfer - wurde später ausgesucht als eine Huldigung an Hollys
Band The Crickets - die Grillen). The Beatles machten eine Cover-Version von "Words Of Love", die sich wie eine perfekte
Wiedergabe der Holly Version anhörte. Die Rolling Stones machten eine Cover-Version von "Not Fade Away". Die Gruppe
The Hollies wählte ihren Namen zu Buddys Ehren.
1958 trennte sich Holly von den Crickets und ging auf Solotournee mit anderen namhaften Künstlern wie Ritchie Valens
und J.P. Richardson, "The Big Bopper". Nach dem Konzert am 2. Februar im Surf Ballroom in Clear Lake, Iowa, charterte Buddy
Holly ein Sportflugzeug, um nicht im unbeheizten Tourbus fahren zu müssen. Beim Absturz der viersitzigen Beechcraft
Bonanza kamen Holly, Valens, Richardson und der Pilot Roger Peterson ums Leben.
RITCHIE VALENS
Richard Steven Valenzuela (13. Mai 1941 - 3. Februar 1959), besser bekannt als Ritchie Valens, wurde als
mexikanisch-stämmiger Amerikaner in Los Angeles, Kalifornien, geboren. Obwohl mit nur 17 Jahren tödlich
verunglückt, wurde er der erste lateinamerikanische Rock'n'Roll Star.
Valens' kurze Karriere begann mit der Single "Come On Let's Go". Das Debüt des jungen Ritchie Valens erzielte auf
Anhieb Platz 42 der amerikanischen Hitparade. Wenige Wochen vor seinem Tod kletterte seine zweite Single "Donna" auf den
zweiten Platz. Auf der B-Seite versteckt ist einer der größten Hits des Rock'n'Roll: das auf Spanisch gesungene
"La Bamba". Wenn auch nur für wenige Monate, war Valens ein Pionier des lateinamerikanischen Rock und inspirierte
Musiker wie Chris Montez und Carlos Santana.
THE BIG BOPPER
Jiles Perry Richardson, Jr. (24. Oktober 1930 - 3. Feburar 1959), besser bekannt als The Big Bopper, war DJ und einer der
frühen Rock'n'Roll Stars. Am besten bekannt ist er für seinen Song "Chantilly Lace".
Er wurde in Sabine Pass, Texas, geboren. Richardson studierte Jura auf dem Lamar College und arbeitete gelegentlich als
Radiomoderator. Nach seinem Austritt aus der US Army arbeitete er bei KTRM Radio. Aufgrund der Popularität des Bops
nannte sich Richardson seit dieser Zeit The Big Bopper.
Der Mann, der Richardson als Musiker entdeckt hatte, war Harold "Pappy" Dailey aus Houston. Dailey war Promotionchef bei
Mercury und Starday Records und nahm Richardson bei Mercury unter Vertrag. Richardsons erste Single, "Crazy Blues", hatte
einen leichten Country-Flair, schaffte es aber nicht in die Charts. Bald darauf nahm er "Chantilly Lace" als "Big Bopper"
bei Daileys D Label auf. Mercury kaufte die Aufnahme und veröffentlichte die Single im Sommer 1958. Sie kletterte auf
Platz 16 in den Pop Charts und war 22 Wochen in den nationalen Top 40.
Dank des Erfolgs von "Chantilly Lace" nahm sich Richardson eine Auszeit bei KTRM und ging mit Buddy Holly, Ritchie Valens
und Dion & the Belmonts auf die "Winter Dance Party"-Tournee.
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