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Musical DER SCHUH DES MANITU: Vom Film zum Musical
Der Filmerfolg
DER SCHUH DES MANITU wurde 2001 zum erfolgreichsten deutschen
Kinofilm. Fast 12 Millionen Besucher ließen sich allein in Deutschland von der anarchischen Persiflage auf das
Western-Genre begeistern. Produzent, Regisseur, Autor und Hauptdarsteller Michael Bully Herbig erhielt für seinen
Kinofilm zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Deutschen sowie den Bayerischen Filmpreis, den Deutschen Comedypreis
als "Beste Komödie" und einen Bambi.
Die Treffsicherheit und die Professionalität, mit der Stilelemente der Karl-May-Verfilmungen und der Italo-Western
aufgenommen und überraschend umgesetzt wurden, machten und machen den enormen Erfolg des Filmes in erster Linie aus.
Schlagfertig, temporeich und voller Wortwitz parodiert der Film das altbekannte Western-Klischee.
Die Idee zum Musical
Eine gute Musical-Komödie braucht eine Geschichte, die den Nerv der Zeit trifft. Eine Story, die, wenn auch nicht mit
eigenen Erlebnissen so doch mit eigenen Erinnerungen, Träumen und Emotionen spielt.
Die Abteilung International Product Development in Holland, unter der Leitung von Ulrike Bürger-Bruijs, ist ständig
auf der Suche nach genau diesen besonderen Stoffen, die Menschen berühren oder zum Lachen bringen, die ihre Fantasie
anregen und beste Unterhaltung bieten.
Musicalfan Michael Bully Herbig seinerseits war auf der Suche nach einem erfahrenen Unternehmen, das in der Lage ist,
seinen Film DER SCHUH DES MANITU professionell und in großem Stil
auf die Bühne zu bringen und dabei Komik, Charme und Temperatur seines Werks beizubehalten.
Die Idee, aus dem witzigen Stoff mittels der Möglichkeiten des Theaters - der Musik, der Choreographie und des
Live-Erlebens - eine originelle Musical-Komödie zu machen, hat alle überzeugt. Nun wird am 7. Dezember 2008 im
Theater des Westens die Weltpremiere des wilden Musicals DER SCHUH DES
MANITU im Theater des Westens stattfinden.
Dazu Michael Bully Herbig: "Nach sieben Jahren am Marterpfahl werden Abahachi und Ranger nun endlich zum Singen
gebracht!"
Nach dem großen Erfolg der Eigenproduktion von ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK im Hamburger Operettenhaus produziert
Stage Entertainment mit der Western-Parodie DER SCHUH DES MANITU
erstmals eine Musical-Uraufführung für eines ihrer Berliner Theater.
Der wilde Westen als wildes Musical
Bevor die Blutsbrüder Abahachi und Ranger bei der Weltpremiere am 7. Dezember 2008 ihre Zelte im Theater des Westens
aufschlagen, ist ein anspruchsvoller und aufregender Weg der kreativen Umsetzung zu beschreiten.
Der Spaß an der vorhandenen Geschichte, an den Charakteren, der Verfremdung, der Musik und an den unzähligen Mitteln
des Theaters, die aus dem Leinwand- ein Live-Erlebnis zaubern, zeigt sich bei diesem Projekt in jedem Detail. Die über
25 eigens für das Musical komponierten und getexteten Songs und Orchestermusiken reichen von mitreißenden
Broadway-Ensemblenummern über romantische Balladen bis hin zu epischen Western-Soundtracks.
Das Bühnenbild hat nicht den Anspruch mit der Realität zu konkurrieren. Vielmehr bedient es sich - ebenso wie die Kostüme
- der zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten des Theaters. Projektionen, Puppen, Lichteffekte und Verfremdung kreieren die
perfekte Illusion - Westerninstrumente, rasante Musik, Stunt-Fights und Lasso-Künstler sorgen für lebendiges
Wild-West-Feeling zum Anfassen.
Im kreativen Entstehungsprozess entwickelt sich viel Neues und gleichzeitig bleiben der Sprachwitz und die
Situationskomik, die den Film zum Kult machen, bestehen.
Das bekannte Westernspektakel bekommt als wildes Musical eine ganz neue Dimension.
Internationales Kreativteam formt den "Wilden Westen" neu
Ein internationales Kreativteam sorgt dafür, dass der Wilde Westen mit all seinen Facetten auf der Bühne lebt. Die
besten Fachleute aus aller Welt, mit einem reichen Schatz an Theater- und Broadway-Erfahrung wurden gesucht und
gefunden, um die spannende Transformation vom Film zum Musical umzusetzen. Darunter zahlreiche Nominierte und Gewinner
des Tony-Awards sowie weiterer internationaler Preise.
Michael Bully Herbig selbst steht dem Team als Kreativberater zur Seite.
Am Anfang war der Wilde Westen
Karl May (1842-1912) und seine berühmte Geschichte um Winnetou und seinen Blutsbruder Old Shatterhand bilden das
Vorbild für die Geschichte um Abahachi und Ranger. Der sächsische Schriftsteller gehört zu den beliebtesten und
meistgelesenen deutschen Schriftstellern weltweit.
Im 19. Jahrhundert wurde der Mittlere Teil der heutigen USA als Wilder Westen bezeichnet: Hier gab es weite,
unbesiedelte Landstriche. Ein Grund für die Menschen aus dem dicht besiedelten Osten, sowie Immigranten, davon viele
aus Europa, billiges Land zu erwerben, um sich in der "Neuen Welt" eine Existenz aufzubauen. Der 1848 in Kalifornien
ausgelöste Goldrausch veranlasste viele ihre Heimat zu verlassen, um als Goldgräber schnell reich zu werden. Banden
und Banditen durchstreiften das Land und trieben ihr Unwesen, Sherrifs und Marschalls versuchten die Ordnung zu hüten.
Der Bau der Nordamerikanischen Eisenbahn trug wesentlich zur Erschließung des Westens der USA bei. Die Leidtragenden
waren die Indianer, aber durch die Erweiterung der Bahn wurden auch die Cowboys nicht mehr gebraucht.
Kurzum: Das Leben im Wilden Westen war knallhart, ein einziger Überlebenskampf. Der Streit zwischen Ranchern und
Schafzüchtern, Neid und Missgunst zwischen den Goldgräbern, Auseinandersetzungen mit Banditen und Indianern und
Faustrecht und Lynchjustiz waren an der Tagesordnung.
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