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Musical ELISABETH:
Informationen

Die ergreifende Geschichte einer berühmten Frau

ELISABETH: Informationen Ihr Leben hat die Menschen wie kaum ein zweites Schicksal berührt und fasziniert zugleich. Bis heute ist der Mythos von Elisabeth, der berühmtesten Kaiserin von Österreich, weit über die Grenzen Europas hinaus lebendig.

ELISABETH, das Musical von Michael Kunze und Sylvester Levay, erzählt die wahre Geschichte der Sissi. Die vielfach ausgezeichnete Produktion korrigiert das kitschig-romantische Bild der Monarchin, das durch die Filme der 50er Jahre geprägt wurde. Ihr Leben am Wiener Hof, das wie ein Märchen begann, entwickelte sich schnell zu einem Drama voller Entbehrungen und Machtkämpfe. ELISABETH ist die Geschichte einer modernen selbstbewussten Kaiserin, die sich gegen die höfischen Zwänge auflehnt und dabei scheitert.

ELISABETH – Die Geschichte

Das Stück beginnt in der Gegenwart. Im imaginären Reich der Toten und Träumer verhört ein unsichtbarer Richter noch hundert Jahre nach dem Mord an Elisabeth den Attentäter Lucheni. Dieser rechtfertigt sich mit der Behauptung, er habe Elisabeth nur einen Gefallen getan. Sie sei die Geliebte des Todes gewesen. Zum Beweis ruft Lucheni Elisabeths tote Zeitgenossen herbei und lässt die untergegangene Welt noch einmal auferstehen.

Die Zuschauer erfahren, in welcher Freiheit sie aufwächst und erleben den Augenblick, in dem sie zum ersten Mal dem Tod begegnet. Dann führt uns Lucheni an den Hof nach Wien, wo der junge Kaiser Franz Joseph regiert, beraten und überwacht von seiner Mutter, der Erzherzogin Sophie.

Nach Sophies Willen soll Franz Joseph seine Kusine Helene heiraten. Doch bei einem ersten Treffen in Bad Ischl verliebt er sich in Helenes Schwester Elisabeth. Diese ist erst fünfzehn Jahre alt und ahnt nicht, was auf sie zukommt. Lucheni schildert die Hochzeit in Wien als den beginnenden Untergang des Habsburger Reiches. Der Tod selbst läutet die Hochzeitsglocke.

Elisabeth gerät als junge Kaiserin in eine ihrer Natur feindseligen Welt. Von Anfang an fühlt sie sich eingesperrt. Mit rücksichtsloser Strenge wird sie von der Schwiegermutter den Zwängen des spanischen Hof-Zeremoniells unterworfen.

Der Tod lässt die Braut nicht aus den Augen. Selbst auf dem Hochzeitsball taucht er auf und beobachtet das frisch vermählte Paar beim Tanz. Als der Alltag für die junge Kaiserin beginnt, schürt er Elisabeths Verzweiflung und setzt auf ihren Freiheitsdrang. Von Anfang an steht der Tod als unsichtbarer Nebenbuhler zwischen dem Kaiserpaar.

Die Erzherzogin Sophie, Elisabeths Schwiegermutter, glaubt, das ihren Aufgaben in keiner Weise gewachsene Mädchen durch Befehle und Verbote zur Kaiserin erziehen zu können. Elisabeth fühlt sich unterdrückt und bevormundet. Vergebens sucht sie Hilfe bei Franz Joseph, ihrem jungen Ehemann. Dieser ist es gewohnt, sich der Autorität seiner Mutter zu unterwerfen. Durch Beschwichtigung hofft er, dem Konflikt ausweichen zu können.

Elisabeth fühlt sich im Stich gelassen. Die Gunst der Stunde nützend, bietet sich der Tod als bessere Wahl an. Doch Elisabeth erliegt seiner Verführungskunst nicht. Zur Resignation ist sie zu jung. In ihre Melancholie mischt sich Trotz, der in Hass umschlägt, als die Schwiegermutter ihr die eigenen Kinder entzieht.

Nach und nach entdeckt sie, dass sie nicht ohnmächtig ist. Der Kaiser liebt sie. Mit den Waffen von Gefühl und Schönheit weiß sie ihn aus seiner Unentschlossenheit zu reißen, gelegentlich gar auf ihre Seite zu ziehen. So entscheidet sie den langen Zweikampf mit ihrer Schwiegermutter Sophie letzten Endes für sich. Ihr größter Triumph ist die Versöhnung des Kaisers mit den Ungarn, die Erzherzogin Sophie missbilligt.

Ruhelos reist Elisabeth nun von Ort zu Ort. Nur noch sporadisch kehrt sie an den Hof zurück. Beschäftigt mit ihrer Selbstbehauptung, aber ansonsten ohne Lebensinhalt, vertreibt sie sich die Zeit mit Reiten, Wandern und dem Schreiben von Gedichten. Die Welt der Monarchie scheint ihr brüchig, ihre eigene Existenz empfindet sie als überflüssig. Dabei übersieht sie, wie sehr ihr Mann sie vermisst und wie sehr ihr Sohn, Kronprinz Rudolf, ihrer Hilfe bedarf.

Dieser verfällt zunehmend in Verzweiflung. Einmal noch bittet er in schier auswegloser Lage seine Mutter um Hilfe. Sie soll beim Kaiser für ihn bitten, doch Elisabeth lehnt dieses Ansinnen rundweg ab. Sie hat sich nicht befreit, um wieder Bittstellerin zu werden. Verzweifelt fährt Rudolf nach Mayerling. Dort wartet der Tod.

Rudolfs Selbstmord trifft Elisabeth im Kern ihres Selbstbewusstseins. Sie wirft sich vor, dass Rudolf das Opfer ihres eigenen Kampfes um Unabhängigkeit geworden ist.

Nun wird ihr Wunsch zu sterben übermächtig. Doch jetzt ist es der Tod, der sich bitten lässt. Erst nach einem weiteren Jahrzehnt unsteten Lebens hat er Erbarmen mit der Kaiserin, die ihn so sehr herbeisehnt. Das Attentat am Ufer des Genfer Sees führt die Liebenden zusammen. Elisabeths Kämpfen und Sehnen endet in einer leidenschaftlichen Umarmung mit dem Tod.

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Bilder

Kaiser Franz-Joseph (Markus Pol) und Kaiserin Elisabeth (Pia Douwes)
Kaiser Franz-Joseph und Kaiserin Elisabeth
Erzherzogin Sophie(Christa Wettstein) und Herzog Max in Bayern (Norbert Lamla)
Erzherzogin Sophie und Herzog Max in Bayern
Der letzte Tanz... Kaiserin Elisabeth (Pia Douwes) und der Tod (Uwe Kröger)
Der letzte Tanz... Kaiserin Elisabeth und der Tod
 
alle Bilder © Stage Entertainment, Fotos: Brinkhoff / Mögenburg.
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Musical ELISABETH:
Das Kreativteam

ELISABETH: Das Kreativteam Michael Kunze: Idee, Buch- und Liedtexte
Michael Kunze begann schon als Student Ende der 60er Jahre sehr erfolgreich Liedertexte zu schreiben. Er landete Hit auf Hit und war bald der gefragteste Songwriter Deutschlands. Als erstem Deutschen gelang ihm 1976 sogar der Sprung auf die Nummer Eins der US-Hitparaden. In den USA und Europa produzierte er für internationale Pop-Interpreten wie Silver Convention, Herbie Mann, Julio Iglesias, Gilbert Bécaud und Sister Sledge. Ein Grammy und über 70 Gold- und Platinschallplatten zeugen von diesem Abschnitt seiner Karriere.

Auf dem Scheitelpunkt seines Erfolges zog sich Michael Kunze aus der Pop-Branche zurück, um sich der Literatur zu widmen. Seine Sachbücher "Der Freiheit eine Gasse" und "Straße ins Feuer" wurden Bestseller, das letztgenannte auch in den USA, Japan und Brasilien. Trotz seiner erfolgreichen Veröffentlichungen blieb er der Unterhaltungsbranche weiter treu. Gewissermaßen nebenbei konzipierte er großes und bis heute fortwirkendes TV-Entertainment (ARD-Sport-Gala, Peter-Ustinov-Show, Bambi-Gala).

Seit Anfang der 90er Jahre hat sich Michael Kunze ganz auf die Arbeit für das Musiktheater konzentriert. Bisher wurde jedes von ihm geschriebene Musical - ELISABETH, MOZART! und TANZ DER VAMPIRE - zum internationalen Erfolg (Aufführungen in Österreich, Ungarn, Schweden, Holland, Deutschland, USA und Japan). Zusammengenommen erreichten die Produktionen bisher über acht Millionen Zuschauer.

Darüber hinaus hat der Autor fast alle bekannten internationalen Musicals ins Deutsche übertragen, darunter EVITA, CATS, DAS PHANTOM DER OPER, DER KÖNIG DER LÖWEN, MAMMA MIA! und Elton John & Tim Rice's AIDA. Neue Arbeiten von Michael Kunze sind ein Sprechtheaterstück mit dem Titel LENYA (Uraufführung Kurt-Weill-Festival Dessau 2002), eine amerikanische Oper (RAOUL; Musik: Gershon Kingsley) und sein neues Musical REBECCA (Musik: Sylvester Levay).

Michael Kunze lebt in Hamburg und New York. Er ist Mitglied der deutschen Dramatikerunion und der amerikanischen Dramatists Guild, Inc.

Sylvester Levay: Musik, Chorsatz und Orchestrierung
1945 als Sohn ungarischer Eltern in Maria Theresienstadt (im heutigen Subotica) geboren, absolvierte er dort auch die Schule und ein Musikstudium. Bereits mit 15 Jahren gewann er seinen ersten Kompositionswettbewerb. Ab 1962 tourte er mit verschiedenen Orchestern durch ganz Europa, bis er 1972 nach München kam.

Dort arbeitete er zunächst als Pianist, Arrangeur, Komponist und Dirigent für Münchner Studios. Er schrieb für Udo Jürgens, Katja Epstein, Penny McLean, Gitte Haenning und viele andere.

In dieser Zeit lernte er Michael Kunze kennen. Zusammen produzierten sie Welthits wie "Fly Robin Fly", "Get Up and Boogie" (Silver Convention) und "Lady Bump" (Penny McLean) sowie diverse Schallplatten. Für "Fly Robin Fly" erhielt Levay den Grammy, Amerikas höchste Musikauszeichnung.
Zwischen 1977 und 1980 komponierte und produzierte Levay für Elton John, Donna Summer, Herbie Man und Sister Sledge, er dirigiert und orchestriert alle seine Werke selbst und spielt verschiedene Instrumente wie Klavier, Saxophon, Klarinette, Querflöte und Orgel.

Die darauf folgenden 20 Jahre lebte Sylvester Levay in Hollywood und konzentrierte sich auf das Komponieren von Filmmusik. Er arbeitete mit Michael Douglas, Charlie Sheen, George Lucas, Sylvester Stallone, Whoopie Goldberg, Peter O'Toole und Steven Spielberg. Dabei entstanden unter anderem die Filmmusiken für COBRA (Sylvester Stallone), HOT SHOTS (mit Charlie Sheen), BURGLAR (mit Whoopi Goldberg), TOUCH AND GO (mit Michael Keaton), CREATOR (mit Peter O'Toole), und FLASHDANCE (mit Jennifer Beals). Während dieser Zeit komponierte Sylvester Levay für über 100 amerikanische Spielfilm- und Fernsehproduktionen. Er wurde in die National Academy of Recording Arts & Sciences (NARAS) und die Academy of Television Arts & Sciences (ATAS) gewählt und hielt an den amerikanischen Universitäten UCLA und USC Vorlesungen über Filmkomposition.

Für deutsche Fernsehproduktionen schrieb er die Musik, u.a. für den "Goldenen Löwen", den "Deutschen Fernsehpreis" und "Bambi".

Mit Michael Kunze widmete er sich ab den 90er Jahren einem neuen Genre, dem Musical: HEXEN HEXEN wurde 1991 auf einer Freilichtbühne des Theaters Heilbronn mit großem Erfolg gespielt. 1992 hatte die zweite Musical-Produktion im Theater an der Wien unter der Regie von Harry Kupfer Weltpremiere: ELISABETH, 1999 folgte MOZART!. Mit Michael Kunze setzte er die erfolgreiche Musical-Arbeit fort, mit den DramaMusicals REBECCA das zur Zeit im Raimund Theater, und Marie Antoinette das im November 2007 in Japan Weltpremiere hatte, und die deutsche Uraufführung findet Anfang 2009 in Bremen statt.

Harry Kupfer: Regie
Harry Kupfer studierte Theaterwissenschaft in Leipzig. 1958 debütierte er mit Dvoráks "Rusalka" in Halle und übernahm die Leitung des Opernensembles am Theater in Stralsund. 1962 wurde er Oberspielleiter des Theaters in Chemnitz (ehemals Karl-Marx-Stadt) und 1966 Operndirektor des Deutschen Nationaltheaters Weimar. Hier inszenierte er u. a. "Die Entführung aus dem Serail", "Fidelio", "Der Freischütz", "Salome", "Der letzte Schuss" (Matthus). 1972 übernahm Harry Kupfer als Operndirektor und Chefregisseur die künstlerische Leitung der Staatsoper Dresden. 1981 wurde er als Chefregisseur an die Komische Oper Berlin berufen. Unter seinen zahlreichen Inszenierungen an diesem Hause waren "Die Meistersinger von Nürnberg", Reimanns "Lear" und Händels "Giustino", Siegfried Matthus' "Judith" (Uraufführung), "Boris Godunow", "Orpheus und Eurydike", "Carmen", "Hoffmanns Erzählungen", "Julius Caesar in Ägypten", "Die Fledermaus". Große Beachtung fand der von "Idomeneo" bis "Die Zauberflöte" reichende Mozart-Zyklus. Weitere Arbeiten an der Komischen Oper Berlin waren u.a. "Fidelio", "König Hirsch", "Orpheus in der Unterwelt", "Die Zauberflöte", "Titus" und "Elektra". 2000 wurde Aribert Reimanns Oper "Bernarda Albas Haus" in der Regie von Harry Kupfer an der Bayerischen Staatsoper München uraufgeführt und erlebte im Juni 2001 die Berliner Erstaufführung. Brittens "The Turn of the Screw" war Harry Kupfers letzte Inszenierung als Chefregisseur an der Komischen Oper Berlin. Dafür erhielt er den Bayerischen Theaterpreis 2002 in der Sparte Oper.

Harry Kupfer ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der Freien Akademie der Künste Hamburg und der Sächsischen Akademie der Künste in Dresden und Professor an der Hochschule für Musik in Dresden. Auf der mehr als 200 Arbeiten umfassenden Werkliste Harry Kupfers stehen Inszenierungen in Graz, Kopenhagen, Amsterdam, Cardiff, London, Wien, Salzburg, San Francisco, Moskau, Zürich, Frankfurt/M., Köln, Mannheim, Stuttgart, München, Hamburg, Helsinki und Warschau. Die Inszenierungen "Der fliegende Holländer" (1978) und "Der Ring des Nibelungen" (1988) bei den Bayreuther Festspielen wurden weltweit diskutierte Theaterereignisse. Zum Abschluss seiner Tätigkeit an der Komischen Oper Berlin wurde ihm das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Harry Kupfer ist Ehrenmitglied der Komischen Oper Berlin.

Dennis Callahan: Choreografie
Der Choreographie- und Regiemitarbeiter verschiedener Shows für die berühmte Radio City Music Hall in New York stammt aus Missouri, USA. Er kam 1988 erstmals nach Wien, um am Tanz-Gesang-Studio Theater an der Wien zu unterrichten und übernahm die Choreographie und Co-Regie bei Ein Käfig voller Narren an der Wiener Volksoper. Bei der Broadway-Produktion dieser Show war er zuvor als Dance Captain tätig. Seit 1994 choreographiert er alljährlich die beliebte Christmas Show der Radio City Music Hall. Seit 1996 war er mehrfach am Musicalsommer Amstetten beteiligt mit Blondel, Moby Dick und The Wild Party.

Zu seinen wichtigsten Arbeiten zählen die Choreographien zu Harry Kupfers Welt-Uraufführungsinszenierungen bei den Vereinigten Bühnen Wien: ELISABETH und Mozart! am Theater an der Wien. Nach Grease in der Inszenierung von Michael Schottenberg am Raimund Theater war er dort auch an der Seite von Roman Polanski wesentlich am Erfolg der Uraufführung von Tanz der Vampire beteiligt. Die deutsche Erstaufführung der Show in Stuttgart im Jahr 2000 und die Inszenierung in Hamburg im Jahr 2003 wurden ebenfalls von Dennis Callahan choreographiert. Auch für das Musical ELISABETH in Essen im Jahr 2001 entwickelte er die Choreographie, genauso wie für die Deutsche Erstaufführung von Mozart! im selben Jahr in Hamburg. Im Jahr 2004 führte er Regie bei der Stuttgarter Produktion von ELISABETH und entwickelte im selben Jahr die Choreografie der Warschauer Produktion. Erst kürzlich führte er Regie beim Radio City Christmas Spectacular in Toronto. Zur Berliner Premiere von Roman Polanskis Tanz der Vampire im Dezember 2006 zeichnete er für die Choreografie verantwortlich.

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Musical ELISABETH:
Die Hauptdarsteller

ELISABETH: Die Hauptdarsteller Pia Douwes: Elisabeth
Pia Douwes, 1964 in Amsterdam geboren, gehört zu den bekanntesten europäischen Musical-Darstellerinnen und gilt unter Musical-Fans als Ikone. Sie hat im Laufe ihrer Karriere das Gesicht und den Erfolg von Musicals als Hauptdarstellerin weltweit mitgeprägt. Ihre Laufbahn begann Douwes 1986 mit einer ersten Rolle in Little Shop of Horrors in Wien. Es folgten Hauptrollen in Cats und Les Miserables, ehe ihr 1992 der Durchbruch gelang. Als Kaiserin Elisabeth machte Douwes das gleichnamige Stück in Wien gemeinsam mit Uwe Kröger zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Musicals aller Zeiten (bis 1994). Danach spielte sie Rollen wie Rizzo in Grease, Eva Perón in Evita, Sally Bowles in Cabaret sowie diverse Musical-Galaabende und –konzerte. 1999 war Pia Douwes als Velma Kelly in dem Musical Chicago in der niederländischen Uraufführung zu sehen, danach noch einmal in der Titelrolle der holländischen und deutschen Erstaufführung von Elisabeth. Nach insgesamt über 900 Vorstellungen als österreichische Kaiserin kehrte sie im Februar 2002 nach Holland zurück, um in dem Broadway-Musical Fosse mitzuwirken. Im März 2003 bekam Pia Douwes die Chance, die Milady de Winter bei der Weltpremiere des Musicals Die drei Musketiere zu kreieren. 2004 folgten zwei weitere Höhepunkte ihrer Karriere direkt hintereinander: Sie brillierte als Velma Kelly am Londoner Westend und danach am Broadway. Zurück in ihrem Geburtsland Holland, spielte sie bis 2005 die Clara in dem Musical Passion. Seither stand sie als Milady de Winter bei der deutschen Uraufführung in Berlin sowie als Elisabeth und als Milady de Winter in Stuttgart auf der Bühne. Zuletzt arbeitete Pia Douwes als Jurorin und Coach im niederländischen TV bei der Musical-Castingshow "Op zoek naar Evita".

Uwe Kröger: Der Tod
"Uwe Kröger ist der größte Musicalstar in Deutschland" schrieb das New Yorker Magazin "In Theatre".

Der gebürtige Westfale spielte in Starlight Express, The Rocky Horror Show und Les Misérables. 1992 kam der große Durchbruch in Wien in der Welturaufführung von Elisabeth als Tod.

Er war Originalbesetzung in den jeweils deutschen Erstaufführungen von Miss Saigon, Sunset Boulevard, Disneys Die Schöne und das Biest, Mozart!, in Cabaret, Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcota uvm. Am Londoner West End übernahm er die Titelrolle in Napoleon, dann bei der Deutschlandpremiere von Elisabeth wieder den Tod. In Österreich spielte er in der europäischen Erstaufführung von The Wild Party, am Berliner Theater des Westens war er als Javert in Les Misérables und in 3 Musketiere auf der Bühne.

2006 tourte Uwe Kröger mit der Stage Entertainment Gala Best of Musical 2006 als Moderator und Solist durch verschiedene deutsche Metropolen.

2006 war Uwe Kröger im Colosseum Theater in Essen in der Titelrolle von Das Phantom der Oper zu sehen.

In der sehr erfolgreichen deutschen Version der Hollywood-Verfilmung von Das Phantom der Oper lieh er 2005 dem Phantom seine Stimme.

Uwe Kröger drehte mehrere Fernsehfilme, ist ständiger Gast bei großen Galas sowie TV-Sendungen und ist als Solokünstler auch mit seinen CDs wie z.B. "From Broadway To Hollywood" und seinen eigenen Programmen "Uwe Kröger in Concert" und "Uwe Kröger & Friends" erfolgreich. Das Multitalent erhielt zahlreiche Auszeichnungen in Deutschland und Österreich; u.a. wurde er mit dem IMAGE-Award geehrt und zwölfmal! von der Zeitschrift "Musicals" sowie dreimal von der Zeitschrift "Da Capo" zum "Deutschsprachigen Musical-Darsteller Nr.1" sowie zur "Besten Stimme" gekürt.

Von September 2006 bis Juni 2007 verkörperte Uwe Kröger die männliche Hauptrolle Maxim de Winter in der Welturaufführung von Sylvester Levays und Michael Kunzes Rebecca im Raimund Theater in Wien und übernahm diese Rolle auch in der zweiten Spielzeit bis Dezember 2007 wieder. Im August 2007 war der Künstler in der österreichischen Erstaufführung von Frank Wildhorns Dracula in Graz als dessen Gegenspieler van Helsing zu sehen.

Von April bis August 2008 wird er unter der Regie des Originalregisseurs Harry Kupfer wieder in seiner Paraderolle als Tod in ELISABETH mit der Originaldarstellerin dieser Rolle, Pia Douwes, die Herzen der Berliner im Theater des Westens erobern.

Davor aber ist Uwe Kröger noch als Hauptjuror in der ZDF Fernsehshow "Musical - Showstar 2008", moderiert von Thomas Gottschalk, in drei Livesendungen zu sehen.

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Die Rollenbeschreibungen

ELISABETH: Die Rollenbeschreibungen Elisabeth
Durch die Heirat mit Kaiser Franz Joseph von Österreich wird Elisabeth, genannt Sissi, im Alter von 15 Jahren Kaiserin von Österreich. In völliger Freiheit auf dem Lande aufgewachsen, fällt es ihr schwer, sich den Zwängen am Wiener Hof und insbesondere dem Willen ihrer Schwiegermutter, Erzherzogin Sophie, zu unterwerfen. Die Kaiserin hofft vergeblich auf Franz Josephs Unterstützung. Sissi entwickelt sich zu Elisabeth, einer modernen, selbstbewussten, freiheitsliebenden und willensstarken Frau. Mit aller Macht versucht sie nach ihren eigenen Regeln zu leben. Ihre ständige Todessehnsucht personifiziert sich in der verführerischen Vision des Todes.

Der Tod
Der Tod, wie Elisabeth ihn sieht, ist jung, attraktiv und erotisch. Er gleicht einer androgynen Kultfigur aus dem Popbereich und erinnert an idealistische Darstellungen des jungen Heinrich Heine. Durch seine charismatische und mystische Erscheinung zieht er Elisabeth immer wieder in seinen Bann. Er will seine Geliebte in das Reich der Toten holen, doch nur wenn sie freiwillig zu ihm kommt.

Luigi Lucheni
Luigi Lucheni ist ein italienischer Anarchist. Als ungebildeter Arbeiter voller Vorurteile ist er der typische Vertreter des Massenmenschen im 20. Jahrhundert. Er erzählt die Geschichte von Elisabeth ohne Sympathie und tieferes Verständnis. Per Zufall treffen Elisabeth und Lucheni am Genfer See aufeinander. Eigentlich will Lucheni den Prinzen von Orléans ermorden. Da dieser nicht auftaucht, ersticht er ersatzweise die Kaiserin.

Franz Joseph
Im Alter von 18 Jahren besteigt Franz Joseph den Thron und wird Herrscher über ein Reich, das dem Untergang geweiht ist. Der junge Kaiser steht unter starkem Einfluss seiner Mutter Sophie. Statt die bayerische Prinzessin Helene zu heiraten, entscheidet er sich für deren jüngere Schwester Sissi. Hin und her gerissen zwischen den Wünschen seiner Gattin und den Forderungen seiner Mutter versucht er vergebens, Pflicht und Liebe zu vereinen.

Rudolf
Elisabeths und Franz Josephs Sohn und Thronfolger ist kaum sechs Jahre alt, als seine militärische Ausbildung beginnt. Erst durch ein Ultimatum erzwingt Elisabeth, dass sie seine Erziehung übernehmen kann. Der Thronfolger wird seiner Mutter sehr ähnlich. So teilt er ihre liberale Haltung, ihre große Liebe zu Ungarn und ihren Unabhängigkeitsdrang. Vom Kaiser zur Untätigkeit verdammt, wendet er sich gegen die österreichische Politik und seinen Vater.

Sophie
Die Mutter des Kaisers hat zu Gunsten ihres Sohnes darauf verzichtet, selbst Kaiserin zu werden. Sie sieht es aber als ihre Pflicht an, den drohenden Zerfall des Habsburgerreiches durch Einflussnahme auf die Politik Franz Josephs zu verhindern. Lange erkennt dieser ihre Autorität an. Erst als Elisabeth den Kaiser vor die Wahl stellt, die Ratschläge seiner Mutter zu missachten oder sie zu verlieren, verliert Sophie ihre Macht.

Ludovika
Elisabeths Mutter, die Schwester der Erzherzogin Sophie, ist eine Frau, die unter ihrem Stand geheiratet hat. Ihr bleibt nichts weiter übrig, als die Affären und Verrücktheiten ihres ganz untätigen Mannes zu tolerieren. Doch Ludovika ist ehrgeizig. Sie plant die Hochzeit ihrer ältesten Tochter Helene mit Franz Joseph. Der entscheidet sich zu ihrer Überraschung für die erst 15-jährige Sisi, in der alle noch ein Kind sehen.

Frau Wolf
Madame Wolf betreibt ein bekanntes Etablissement in Wien, in dem Herren der besseren Kreise in gepflegter Atmosphäre kultivierten Damen begegnen. In diesem Edelbordell sucht ein Vertrauter der Erzherzogin Sophie eine Schönheit aus, die dem Kaiser zugeführt wird. Sie soll ihn von seiner sexuellen Abhängigkeit von Elisabeth befreien.

Max
Herzog Max in Bayern ist Elisabeths Vater, ein volkstümlicher Mann, der jeder aristokratischen Etikette abgeneigt ist und seine Freiheit über alles stellt. Als Angehöriger einer Seitenlinie des bayerischen Königshauses hat er keinerlei politische Funktion. Er dichtet und singt gern, liebt den Zirkus und schöne Frauen. Seine Tochter Sissi vergöttert diesen Vater und wünscht sich, einmal so unabhängig zu leben wie er.

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Musical ELISABETH:
Der weltweite Erfolg

ELISABETH: Der weltweite Erfolg Die Erfolgsgeschichte von ELISABETH hat sich über viele Jahre entwickelt. Nach der Uraufführung in Wien im Jahre 1992 waren es zuerst Theaterproduzenten aus Japan, die Interesse an der Geschichte dieser ungewöhnlichen Frau äußerten. Gemeinsam mit den Autoren Michael Kunze und Sylvester Levay entschieden sich die Vereinigten Bühnen Wien, vom gewohnten Muster des "Klonens" von Erfolgsproduktionen abzugehen und jeweils spezifische Fassungen für die unterschiedlichen Standorte zu entwickeln. Inzwischen läuft ELISABETH in Japan bereits im 12. Jahr. Weitere Stationen in Ungarn, Schweden Finnland und Italien sind dazu gekommen. Für Holland wurde mit Joop van den Ende und dem Team der Stage Holding eine eigene Fassung entwickelt. Diese Partnerschaft wurde bei der Produktion von ELISABETH in Essen fortgesetzt. Für die Erstaufführung in Deutschland wurde das Musical mit weiteren Szenen ausgestattet und mit einem eigens komponierten Duett von 'Elisabeth' und 'Tod' neu inszeniert.

Für die Produktion im Berliner Theater des Westens ist das Kreativ-Team der Wiener Fassung wieder vereint und bringt ELISABETH in einer überarbeiteten Inszenierung heraus.

Wichtigste Stationen des weltweiten Erfolgs von ELISABETH

3. September 1992: Uraufführung im Theater an der Wien, Österreich
Seit 1996: Japan: verschiedene Städte, u.a. Tokyo, Nagoya, Fukuoka, Osaka
1996 – 2003: Ungarn: verschiedene Städte: Szeged, Budapest, Miskolc, Gödöllö. Esztergom
September 1999: Premiere in Karlstad, Schweden
1999 –2001: Holland: Scheveningen
März 2001 – Juni 2003: Deutschlandpremiere: Colosseum Theater Essen
März 2005 – September 2006: Premiere im Apollo Theater Stuttgart
2004 - 2005: Italien: Triest
September 2005 – Dezember 2006: Finnland: Turku
20. April 2008: Premiere im Theater des Westens, Berlin

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Musical ELISABETH:
Das Theater des Westens

Chronik 1896 - 2008

Die Gründerjahre
04.09.1895: Grundsteinlegung von Architekt Bernhard Sehring und Paul Blumenreich
01.10.1896: Eröffnung des Theater des Westens mit dem Märchenspiel "1001 Nacht" von Holger Drachmann

Oper im Theater des Westens
Der Intendant Max Hofpauer findet die akustischen Bedingungen des Theater des Westens für Schauspiele ungeeignet und nutzt das Haus für Opernaufführungen

15.09.1898: Die Oper "Die Hugenotten" wird aufgeführt, unter der Leitung von Aloys Prasch
05.10.1904: Enrico Caruso gastiert mit "La Traviata" im Theater des Westens und erhält negative Kritiken, so dass er alle weiteren Vorstellungen nach der Premiere absagt.
14.05.1905: "Die neugierigen Frauen" von Ermanno Wolf- Ferrari

Krieg und Operette
Unter dem neuen Direktor Max Monti hält die Operette Einzug ins Theater des Westens und feiert glanzvolle Erfolge.

1909: "Die geschiedene Frau" von Leo Fall
1911: "Die lustigen Nibelungen"
25.08.1912: Durch eine Brandkatastrophe wird das Theater des Westens völlig zerstört.
Kriegs-Sommer 1917: Walter Kollo inszeniert. Hans Albers begeistert das Publikum.

Große Volksoper und "Ley Haus"
1922: Das Theater des Westens wird durch die gemeinnützige Aktiengesellschaft "Große Volksoper" übernommen. Die Eröffnung erfolgt durch Direktor Lange mit "Der Freischütz" und der Berliner Erstaufführung des Stückes "Boris Godunow".
Dezember 1924: Infolge der Inflation wird das Haus geschlossen.
1933: Die neue "Volksoper" wird durch den nationalsozialistischen Minister Robert Ley ("Ley-Haus") wiedereröffnet. Auf dem Programm stehen deutsche Opern.
Kriegssommer 1944: Das Theater des Westens wird – wie alle anderen Berliner Bühnen auch – geschlossen

Städtische Oper
15.06.1945: Nach Kriegsende beginnt die Spielzeit mit einem Ballettabend und der Aufführung von "Fidelio".
Herbst 1948: Heinz Tietjen wird für sechs Jahre Intendant am Theater des Westens. Er und sein Nachfolger Carl Ebert führen die "Städtische Oper im Theater des Westens" bis 1961 wieder zu internationalem Ruf. Die "Städtische Oper" kehrt in die Bismarckstrasse zurück.

Musical im Theater des Westens
01.10.1961: Anlässlich des 65jährigen Bestehens findet die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals "My Fair Lady" unter der Intendanz von Hans Woelffer statt. Zwei Jahre läuft das Erfolgsstück en suite. Eine Million Zuschauer erleben die Aufführungen. "Musical" wird in Deutschland zum Begriff.
Gespielt werden Strauß- und Lehár-Operetten.
Johannes Heesters ("Lustige Witwe"), Zarah Leander, Marika Rökk und Giuseppe di Stefano ("Land des Lächelns"), Freddy Quinn ("Heimweh nach St. Pauli") und Vico Torriani ("Das Weiße Rössl") gastieren im Theater des Westens.
30.12.1978: Nach einem Konkurs wird das Haus unter der Intendanz von Karl Vibach mit dem Musical "Cabaret" wiedereröffnet.
Herbst 1980: Deutsche Erstaufführung des Musicals "A Chorus Line"
14.12.1984: Das Haus an der Kantstrasse wird komplett renoviert. Unter der Intendanz von Prof. Götz Friedrich und Helmut Baumann als Künstlerischem Direktor wird das Theater des Westens mit dem Musical "Guys and Dolls" wiedereröffnet.
23.10.1985: Die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals "La Cage Aux Folles - Ein Käfig voller Narren" wird ein sensationeller Erfolg.
1988: Götz Friedrich inszeniert die Gershwin-Oper "Porgy and Bess".
Mai 1992: Während eines Festivals deutscher Kultur in Amerika stellt das Theater des Westens in Washington D.C. die Eigenproduktion "Bombenstimmung. Eine UfA-Revue" vor. Die amerikanischen Kritiker und das Publikum sind begeistert.
September 1992: "Bombenstimmung. Eine UfA-Revue" wird im Theater des Westens gezeigt und auch die Berliner Zuschauer lieben die Revue.
1993: Helmut Baumann wird Intendant des Theater des Westens
November 1994: Die Musical-Revue "Blue Jeans" avanciert zum Publikumsliebling.
1996: Das Haus feiert seinen 100. Geburtstag.
November 1998: Elmar Ottenthal wird neuer Intendant
August 2002: Der Berliner Senat beschließt, das TdW zu privatisieren
Januar 2003: Die Stage Entertainment übernimmt das Theater des Westens mit einem Pachtvertrag für 15 Jahre.
16.09.2003: Abschluss der Renovierungsarbeiten für die Neugestaltung des Theaters, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, eröffnet das Theater des Westens wieder.
26.09.2003: Premiere des Musicals LES MISERABLES
6. April 2005: Premiere des Musicals 3 MUSKETIERE
5. August 2006: Premiere von AIDA – Das Musical
10. Dezember 2006: Premiere von Roman Polanskis TANZ DER VAMPIRE

Vorschau
20. April 2008: Premiere ELISABETH von Michael Kunze und Sylvester Levay

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