ICH WILL SPASS!

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Bei Heidpark bekommen Sie Karten und Tickets für ICH WILL SPASS! und weitere Musicals. Buchen Sie zum Besuch des Musicals ICH WILL SPASS! Ihre Übernachtung in einem Hotel oder eine komplette Städtereise mit Musicals, Hotel und Sightseeing. Die Aufführung dieses fantastischen Musicals läuft ab dem 5. Oktober 2008 in Essen im Colosseum Theater. Holen Sie sich vorab Informationen über ICH WILL SPASS! und andere Musicals in Essen.

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Musical ICH WILL SPASS!:
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"Ich will Spass! - Das Musical": Eine temporeiche Geschichte mit den Hits der Neuen Deutschen Welle

ICH WILL SPASS!: Informationen "Ich will Spass! – Das Musical" präsentiert eine energiegeladene, bunte Geschichte, die so bezeichnend ist für die wildbewegten 80er Jahre, dass sich jeder wiedererkennt, der diese Zeit erlebt hat. Die bekanntesten Hits der Neuen Deutschen Welle werden mit einer ans Herz gehenden und gleichzeitig humorvollen Story verbunden. So entwickelt sich ein Abenteuer um Liebe, Rebellion und Lebensfreude. Jeder will seine eigenen Träume verwirklichen, mit Konventionen brechen, unabhängig sein – und natürlich Spaß haben. Vor allem aber verbindet die Protagonisten eines: die Suche nach dem eigenen Platz im Leben.

Die Charaktere bewegt, was unsere Gesellschaft in den 80er Jahren geprägt hat: soziale Proteste, Friedensaktivismus, Generationenkonflikte, veränderte Rollen von Mann und Frau. In einer Zeit, die rebellisch, dynamisch und ereignisreich war. Es ist das Jahrzehnt der Schulterpolster, Lederkrawatten und Neonfarben, der Aufbruchstimmung und der Neuen Deutschen Welle, die alle infiziert hat. Und alle singen mit: "Ich will Spaß" von Markus, "Hurra, hurra, die Schule brennt" von Extrabreit, "Hohe Berge" von Frl. Menke, "Leuchtturm" von Nena, "Verliebte Jungs" von Purple Schulz, "Codo" von DÖF, "Eiszeit" von Ideal und "Ich will, was mir gefällt" sind einige der rund 20 beliebtesten und bekanntesten NDW-Hits, die effektvoll in die Story eingebettet sind.

Eine Geschichte über Freiheit, Freundschaft, Familie, Rebellion und wahre Liebe

Das Leben schreibt die Geschichten – von Freiheit, Freundschaft, Familie, Rebellion und wahrer Liebe. Es ist Sommer 1983: Die Freundinnen Cleo und Rosi verbindet nach dem Abitur ihre Sehnsucht nach der großen, weiten Welt – und ihre Schwäche für den gutaussehenden Aufreißer Ritch. Doch der hat mit der eigenen Suche nach sich selbst zu kämpfen und muss allein für seinen kleinen Bruder Tommie sorgen. Cleo und Ritch verlieben sich. Als Cleo schwanger wird, ist sie ratlos, wie es in Zukunft weitergehen soll. Plötzlich steht auch noch Ritchs längst verschollen geglaubter Vater Falk vor der WG-Tür. Bei dem geheimnisvollen Althippie und Globetrotter findet Cleo Verständnis für ihre Zerrissenheit. Wird ihre Freundschaft mit Rosi diese Probe überstehen? Zerbrechen ihre Familien an den Ereignissen? Und haben Ritch und Cleo eine gemeinsame Zukunft?

Eine Zeit wie der Zauberwürfel

Das Bühnenbild ist ein Objekt, Symbol der 80er Jahre: Ein überdimensionaler Zauberwürfel ist der Schauplatz der dynamischen Ereignisse. Hinter seiner Oberfläche blicken die Zuschauer tief in das Leben der Protagonisten. In dem überdimensionierten Würfel mit drei Etagen und neun bespielbaren Kuben entwickeln sich die acht unterschiedlichen Geschichten. Immer wieder kommt es zu Begegnungen und Verwicklungen, entstehen Beziehungen und neue Lebenswege. Auf der Bühne des Lebens ist alles in Bewegung: Der wandelbare Zauberwürfel eröffnet immer neue Einblicke in Geschichten und Ereignisse. 21 Darsteller werden in "Ich will Spass! – Das Musical" den temporeichen Trip in die 80er Jahre unternehmen. Immer haben sie einen typischen Hit der Neuen Deutschen Welle im Ohr, denn die sechsköpfige Band spielt mit ihnen auf der Bühne.

Internationales Kreativteam aus Deutschland, Holland und Großbritannien

Entwickelt wird das Musical "Ich will Spass! – Das Musical" vom "Creative Development Department" von Stage Entertainment unter der Leitung von Ulrike Bürger-Bruijs. Produzent Joop van den Ende ist selbst aktiv am Entwicklungsprozess beteiligt. Neben Ruth Deny (deutsche Autorin) und Pieter van de Waterbeemd (Buch), Carline Brouwer (Regie) und Christoph Weyers (Bühnenbild) besteht das internationale Kreativteam aus ambitionierten deutschen, niederländischen und britischen Theaterschöpfern: Anthony van Laast (Choreographie), Jeroen Sleyfer und JB Meijers (musikalische Arrangements), Cocky van Huijkelom (Kostüme), Andy Voller (Licht), Arjen Klerkx und Coen Bouman (Video Design), Michel Weber und Andreas Hammerich (Sound Design).

Ereignisreiche Wochen bis zur Weltpremiere

Ab sofort wird unter Hochdruck am finalen Produktionsaufbau von "Ich will Spass! – Das Musical" gearbeitet. Im Juli sind die bundesweiten Auditions für die vier weiblichen und vier männlichen Hauptrollen abgeschlossen. Einige Wochen später wird für die 21-köpfige Cast und das sechsköpfige Orchester das leidenschaftliche Streben nach Perfektion beginnen. Probenstart für die temporeiche Zeitreise in die 80er Jahre wird August sein. Zeitgleich startet der anspruchsvolle Bühnenumbau für die zehn Meter große Drehbühne, den sieben Meter Höhe, Breite und Tiefe messenden Zauberwürfel und einen 30 Meter langen Rundhorizont. Das Kreativteam freut sich im September auf die ersten Proben im Originalset auf der Bühne. Dann sind es nur noch wenige Wochen, bis der Zeitgeist der wildbewegten 80er Jahre für das Publikum erwacht – bei der Deutschlandpremiere von "Ich will Spass! – Das Musical" im Colosseum Theater in Essen am 5. Oktober 2008.

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alle Bilder © Stage Entertainment, Szenenfotos: Roy Beusker.
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Die 80er Jahre und die Neue Deutsche Welle

ICH WILL SPASS!: Die 80er Jahre und die Neue Deutsche Welle Deutschland, 1980. Die Gesellschaft ist im Aufbruch: Soziale Proteste für Frieden und Freiheit, Generationenkonflikte, gesellschaftliche Rollenwechsel prägen die wildbewegten 80er Jahre. Friedenstauben zieren Buttons, Petting ersetzt Pershing, Hafenstrasse und Startbahn West sind autonom und Frauen machen Power. Die Mode präsentiert sich schillernd: Neonleggings sind feminin, Netzhemden sind männlich, die Lederkrawatte passt zur Jeansjacke, knallige Stulpen konkurrieren mit überdimensionalen Ohrringen. Alles ist erlaubt, Konventionen fallen.

Die Geburtsstunde der Neuen Deutschen Welle schlägt. In den Jahren zuvor hatte sich die deutsche Musikindustrie aus den englischen und amerikanischen Hits genährt. Deutsche Produktionen klingen nach Schlager oder sind von Liedermachern intoniert. In das altbekannte Fahrwasser kommt Anfang der 80er Jahre eine mitreissende Strömung: Die Neue Deutsche Welle schwappt über die Nation. Popmusik in deutscher Sprache macht erstmals Furore. Plötzlich ist alles möglich: von drei eingängigen Akkorden bis hin zu kraftvollen Klangwelten.

In atemberaubendem Tempo wird die NDW zur populärsten Musik einer ganzen Generation: Aus den Ursprüngen der Neuen Deutschen Welle entsteht schnell ein originärer Sound. Immer mehr Bands nehmen in Eigenregie Platten auf und Kassetten werden die Tonträger für den Eigenmix. Bereits Ende 1981 ist die NDW zu einer Jugendbewegung geworden. 1982 stürmen Bands wie Extrabreit, Trio, Hubert Kah, Frl. Menke, Markus und Nena mit ihren Hits in die Top Ten.

Ab 1983 wird "Formel Eins" zum musikalischen Schauplatz von Trio, Spliff, Ideal, UKW oder der Spider Murphy Gang. Wer erinnert nicht den rosafarbenen Straßenkreuzer – Markenzeichen der beliebtesten Musiksendung der 80er Jahre – in der Moderator Peter Illmann 68 Mal die Charts präsentiert? Über 200 Sendungen und drei weitere Moderatoren folgen bis 1990.

In Nordrhein-Westfalen ist "Mal Sondocks Hitparade" der Ursprung aller Kassetten für den Walkman. Vor allem Hamburg, West-Berlin, Hannover, Düsseldorf und das Ruhrgebiet sind Keimzellen und Zentren der NDW. Protagonisten wie Extrabreit, Geier Sturzflug oder Nena sind hier zu Hause. Plattenlabels produzieren in NRW und große Konzerthallen tief im Westen werden die Bühnen des Siegeszuges neuer deutscher Musik. 1982 ist die Dortmunder Westfalenhalle Schauplatz eines fast vierstündigen NDW-Specials, das Deutschland unter dem Titel "Rockpop in Concert" an den Bildschirmen elektrisiert.

Neuer Lifestyle infiziert die Massen ebenso. Atari und Commodore 64 teilt seine User schnell in zwei Lager, "Dallas" und "Denver Clan" werden zu Quotenhits, Videoclips halten Einzug in das Fernsehen. Derrick ermittelt erstmals vor einem Fernsehpublikum und Millionen sind dabei, als Boris Becker mit 17 Jahren in Wimbledon gewinnt. Rollschuhe kommen in Mode und der Zauberwürfel wird zu einem Symbol der 80er Jahre. In der Musik bringt die Lichtorgel Farbe ins Spiel und der Synthesizer macht neue Töne.

"Laut, schrill und irre fetzig" titeln Bravo und Co. und drücken Lebensgefühl und musikalischen Sound gleichermaßen aus. Die Neue Deutsche Welle bringt tanzbaren Spaß und schöpferischen Aufbruch. Ihre Ausstrahlungskraft endet nicht mit ihrer verblassenden Blüte Mitte der 80er Jahre. Die NDW führt dazu, dass sich im Anschluss erstmals auch deutsche Musiker etablieren können. Sie ist Auslöser für eine originär deutsche Musik jenseits des Schlagers. Bis heute lebt sie weiter: als Wegbereiter deutscher Popmusik, in Comebacks und Weiterentwicklungen, in Erinnerungen an bunt schillernde Jahre.

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Die Stars der Neuen Deutschen Welle

Markus
Mit seinen bekanntesten Songs "Ich will Spaß", "Schön sind wir sowieso" und dem Duett "Kleine Taschenlampe brenn" zusammen mit Sängerin "Nena" bleibt Markus auf ewig im Gedächtnis der Popnation Deutschland verankert.

Seine Karriere begann 1982 mit der Neuen Deutschen Welle. Mit seinen unkomplizierten Popschlagern konnte der rotblonde Sänger sich schnell in die Herzen seiner Fans und auf Platz eins der Hitparaden singen. Nur wenige Monate zuvor hatte er sich mit der kleinen Zither seines Großvaters auf den Weg gemacht um dem Taunusstädtchen Bad Camberg zu entfliehen und in der Großstadt Berlin eine Künstlerkarriere zu starten. Das Studium, das er dort beginnen sollte, behagte ihm allerdings nicht sonderlich. "Ich war seit meiner Abschlussklassenfahrt nach London begeistert von Punk Rock. Die andern aus meiner Klasse kauften sich Souvenirs wie T-Shirts und Haschzigaretten, aber ich gab mein Taschengeld lieber für die ersten Platten der Sex Pistols und Clash aus."

Kaum zurück gründete Markus eine Band namens "Nyloneuter", die es zu einer ersten eigenen LP - zeitgemäß bei einem Independent-Label - brachte. Am Weihnachtsabend während einer Busfahrt zu einem Konzert der Gruppe Clash lernte er dann den Produzenten Axel Klopprogge kennen. Die beiden beschlossen, die Tradition des großen deutschen Unterhaltungsliedes fortzusetzen. Lieder, die früher in den Tanzpalästen für Stimmung sorgten, "Wir wollten da anfangen, wo die Noten unserer Väter aufhören mussten!" Anfang 1982 war es dann soweit. Da das geliehene Geld nur für die Produktion eines Halbplaybacks reichte, stiefelte Markus mit einem Kassettenrecorder zu seinen ersten Vorstellungsterminen und sang live aus dem späteren Hit-Album "Kugelblitze und Raketen".

Die ZDF Hitparade stand ihm offen und in dem Film "Gib Gas, ich will Spaß" dem erfolgreichsten deutschen Film in 1983, spielte er die damals viel beneidete männliche Hauptrolle neben "Nena". Mit der Folge-LP ”Es könnt' romantisch sein” knüpfte er an die vorangegangenen Erfolge an. 1985 gelang ihm dann mit der neu gegründeten englischsprachigen Band TXT ein internationaler Erfolg. Die Single "Girl´s got a brand new toy" war nicht nur einen Top Chart Erfolg in Deutschland sondern auch in Europa läutete er die Ära der Dance Floor Titel mit ein. "Ich wusste jedoch, dass mein Herz an deutschsprachiger Musik hing" und nach einer Schaffenspause "flogen uns die Themen nur so zu". In den folgenden Jahren entstanden Alben wie: "Die Macht der kleinen Hände", "Kopfüber", diverse Singletitel und Koproduktionen wie z.B. der englischsprachige Charterfolg "Heart of a Survivor" mit den Beteiligten der Pro7 "Comeback Show". Als Live-Künstler ist Markus seit Jahren mit seiner eigenen Band und einem eigenen Programm mit den großen Hits der NDW erfolgreich im deutschsprachigen Raum unterwegs.

Frl. Menke
Frl. Menke gehörte 1982 zu den ganz großen Stars der Neuen Deutschen Welle. Zusammen mit Nena wurde sie zum neuen deutschen Fräuleinwunder erkoren und war eine der ersten, die mit ihrer schrillen Show in die verstaubte ZDF-Hitparade eingeladen wurde. Ihre erste Single "Hohe Berge" stürmte direkt die Deutschen TOP 10 und hat sich bis heute 2,5 Millionen mal verkauft. Es folgten weitere Hits, wie "Tretboot in Seenot" und "Traumboy", eine kultige Frl. Menke-LP sowie insgesamt mehr als 100 Fernsehauftritte in einem einzigen Jahr. Von den BRAVO-Lesern wurde sie zu den 10 beliebtesten Sängerinnen des Jahres 1982 gewählt.

Nach ihren großen Erfolgen zog sich Frl. Menke erstmal aus dem Show-Business zurück, um eine Familie zu gründen. In den kommenden Jahren komponierte sie hinter den Kulissen Werbemusik für renommierte Firmen und schrieb Hits für andere deutsche Interpreten und Interpretinnen. 1992 meldete sie sich nach fast zehnjähriger Abstinenz mit dem neuen Album "Ich Will's Gefährlich" zurück, das unter ihrem bürgerlichen Namen Franziska Menke veröffentlicht wurde. 1999 wurde ihr Debüt-Album aus den 80er Jahren wegen der großen Nachfrage auf CD wiederveröffentlicht. Als Bonus gab es für die Fans sämtliche B-Seiten und Maxi-Versionen erstmals exklusiv auf CD.

Im März 2003 ging Frl. Menke mit anderen NDW-Kollegen auf große Deutschland-Tour und verweilte in Deutschlands größten Konzert-Hallen. Im Sommer 2005 veröffentlichte sie nach mehr als 20 Jahren ein zweites kultiges Frl. Menke-Album, das den Namen "Einwandfrei" trug. In Eigenregie vermarktete sie dieses Album über ihre offizielle Internetseite, so dass sie dasselbe Konzept wie auf ihrem 1982 erschienenem Debüt-Album verfolgen konnte. 2007 zeigte Franziska, dass sie immer wieder für eine Überraschung gut ist und auch keine Berührungsängste mit ihren Hits von damals hat: Zeitgleich nahm sie in diesem Jahr eine Industrial-Version ihres Titels "Hohe Berge" auf (für das Projekt NDI - Neue Deutsche Welle Goes Industrial) und brachte mit der Cuxhavener Band GAS das Rock-Duett "Du Bist Nicht Hier" heraus. Der Titel befand sich wochenlang in den Charts der norddeutschen Radiostationen. Frl. Menke ist sich selbst und ihrer Musik immer treu geblieben: Auch heute tritt sie noch regelmäßig mit ihren Kollegen Markus, Hubert Kah, Peter Hubert (UKW), Ixi oder Geier Sturzflug bundesweit auf kultigen Neue Deutsche Welle-Parties oder in verschiedenen Fernseh-Shows auf.

Peter Hubert (UKW)
UKW (ULTRAKURZWELLE) wurde 1980 von Sänger, Texter und Komponist Peter Hubert gegründet. Die Band bestand in der endgültigen Besetzung aus Thomas Schütze (Schlagzeug), Peer Gerlach (Bass), Andreas Koch (Tasteninstrumente), Andreas Schwarz (Gitarre), Peter Hubert (Gesang) und gehört zu den bekanntesten Gruppen der Neuen Deutschen Welle. Charterfolge konnte UKW in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Spanien mit den Titeln "Sommersprossen", "Ich will", "Hey Matrosen" und zwei LPs verzeichnen. Mehrere ausgedehnte Tourneen sowie unzählige Fernsehauftritte, wie z.B. bei "Bio's Bahnhof", Desiree Nosbusch's "Musikbox", "Rock-Pop in Concert" und mehrere Auftritte in der "ZDF-Hitparade", machten die Gruppe bekannt. Sie wurde von den "Bravo"-Lesern zur beliebtesten NDW-Gruppe1982 und den "POP ROCKY"-Lesern zu den Newcomern des Jahres 1982 gewählt. Seit Mitte der 90er Jahre gibt es die Musik von UKW wieder live zu hören. Peter Hubert entschied sich, auf Grund vieler Anfragen von Fans der NDW-Musik, wieder auf die Bühne zu gehen. Zusätzlich zu den Hits von UKW präsentiert er weitere Titel aus der Ära.

Peter Hubert hat die ersten 10 Jahre seines Lebens in Düsseldorf verbracht. In seiner Jugend mehr dem Fußball zugetan als der Musik, änderte sich das mit dem Umzug nach Berlin. Ab Mitte der 70er war Peter Hubert der Musik von Frank Zappa verfallen. Er besuchte unzählige Konzerte seines Idols, sammelte alle Platten, übte die Stücke auf der Gitarre und gründete 1977 mit acht weiteren Fans die Gruppe "Mighty Little and the Earthshaker". Wahrscheinlich die erste und einzige Band, die Zappa-Titel mit deutschen Texten und in eigenen, oft recht eigenwilligen Interpretationen, spielte. Ergänzt durch weitere "geniale Dilettanten" spielte die Band sogar im ausverkauften "Kant-Kino", damals der wichtigste Musikclub Berlins.

In der ersten Zeit nach der Gründung von "UKW" war Peter Hubert als Gitarrist, Komponist und Texter in der Band tätig. Nach einigen Umbesetzungen wurde er zum Frontmann und zur Stimme der Band. Nach seinem Durchbruch mit UKW ist er der Musikbranche treu geblieben und heute als Musiker, Verleger, Buchhalter, Produzent und Labelinhaber tätig. Aktuell ist Peter Hubert regelmäßig wieder im Fernsehen mit den Hits von UKW zu sehen, wie z.B. im vergangenen Jahr bei RTL in der "ultimativen Chartshow", bei SWR 3 in der "Latenight Show" und FAB "Fernsehen aus Berlin", im ZDF "Fernsehgarten" sowie im "Sommer Hit Festival". Am 20. Januar 2008 wurde die Sendung "Kult am Sonntag" im ZDF ausgestrahlt und am 30. Mai 2008 ist er bei SAT.1 "Hitgiganten" zu sehen.

Hubert Kah
Hubert Kah ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten der NDW-Ära. Kah hatte zu Zeiten der Neuen Deutschen Welle Erfolge mit den Titeln "Rosemarie", "Sternenhimmel" und "Einmal nur mit Erika". Auch die Alben "Meine Höhepunkte" und "Ich komme" verkauften sich phänomenal. Für Aufsehen sorgte Hubert Kah auch mit schrägen und völlig neuartigen TV-Auftritten, bei denen er im Nachthemd oder Zwangsjacke performte und durch diese neuartige Exzentrik auch zum Vorbild vieler deutscher Künstler wurde.

Ab Mitte der 1980er Jahre kam es zur Zusammenarbeit mit Michael Cretu. Nach einem deutschsprachigen Album ("Goldene Zeiten") und den Hits "Engel 07" und "Wenn der Mond die Sonne berührt", folgten in englischer Sprache die Hits "Limousine", "Something I should know" und "Military Drums" sowie "Welcome, Machine Gun". Gemeinsam mit Michael Cretu und auch allein schrieb oder produzierte Kah zahlreiche Titel für andere Interpreten, unter anderem Sandra ("Maria Magdalena", "Heaven can wait" u.v.a.) Hubert Kah sang bei vielen ihrer Hits auch die Backing Vocals: Two of Us / Ulrich Herter ("Blue Night Shadow"), Inker & Hamilton ("Dancing into danger"), die Münchener Freiheit ("Liebe auf den ersten Blick"), Peter Schilling, Juliane Werding, Maggie Reilly und Sally Oldfield.

Mitte der neunziger Jahre veröffentlichte Hubert Kah die von Armand Volker mit-produzierte CD "Hubert Kah" und die dazugehörige Single-Auskopplung "C'est la vie". Das Kompositionsgenie veröffentlichte diese aufwändige Produktion mit klassischen Elementen, was künstlerisch äußerst bemerkenswert war. Nachdem Kah 1998 seine Best of-CD mit der dazugehörigen Single ("Love Chain") veröffentlichte, produzierte er 2005 sein bisher letztes Studioalbum "Seelentaucher". Die erste Single "No Rain" wurde sofort ein Airplay-Hit. Kreative Wandlungsfähigkeit gepaart mit dem Wunsch, sich künstlerisch nicht einengen und in eine Schublade stecken zu lassen, zeichnet Hubert Kah bis heute aus. Hubert hörte nie auf Live-Konzerte zu spielen. So ging er im Frühjahr 2007 auch als Kunstfigur "Eiskönig" mit dem Kindermusical "Prinzessin Lillifee" auf Deutschlandtournee. Zur Zeit lebt Hubert Kah in Mannheim und arbeitet an seinem neuen Album.

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Das Kreativ-Team

ICH WILL SPASS: Das Kreativ-Team Carline Brouwer (Regie)
Carline Brouwer studierte ein Jahr an der Nel Roos Ballett- und Kleinkunstakademie und schloss ihr Schauspielstudium an der Theaterakademie Maastricht ab. Carline spielte zwanzig Jahre lang große Rollen bei verschiedenen Repertoiregesellschaften. Zu sehen war sie unter anderem als Julia in Romeo und Julia, als Irina in Drei Schwestern und als Antigone in Antigone. Sie sang die Polly Peachum in der Dreigroschenoper und spielte in verschiedenen Fernsehserien. Daneben arbeitete Carline als Regisseurin und Dozentin. Sie übernahm die Dialogregie für die erste deutsche Eigenproduktion von Stage Entertainment Ich war noch niemals in New York. Als Senior Casting Director bei Joop van den Ende Theaterproducties war sie verantwortlich für das Casting von zahlreichen Produktionen wie Jesus Christ Superstar, Cabaret, Tarzan, The Wiz, My Fair Lady und Ciske de Rat. Sie hat zudem die künstlerische Leitung der regulären Theaterabteilung inne und ist im Product Development Niederlande von Stage Entertainment tätig.

Ruth Deny (Deutsches Buch)
Die Münchnerin Ruth Deny wuchs in Südafrika und Malaysia auf. Nach Abschluss ihres Studiums der Anglistik, Germanistik und Allgemeinen Sprachwissenschaften übernahm sie 1988 erste Dialog-Übersetzungen für Kino- und TV-Produktionen. Seit 2001 ist Ruth Texterin für Coda Entertainment in München. Die meisten der von ihr übersetzten Filme sind Blockbuster: Der mit dem Wolf tanzt, Interview mit einem Vampir, Trainspotting, Der talentierte Mr. Ripley, Stuart Little, Scream, Der englische Patient, Men in Black, die Herr der Ringe-Trilogie, Findet Nemo, Syriana und Ratatouille. Ruth untertitelte Filme wie Troja und Million Dollar Baby und schreibt regelmäßig Texte für Dokumentarfilme. In der letzten Zeit konzentriert sie sich zunehmend auch auf die Übersetzung von Bühnenwerken wie das Experimentaltheaterstück Tamara und die Dialoge der Musicals 42nd Street, Mamma Mia!, Pinkelstadt und 3 Musketiere.

Pieter van de Waterbeemd (Buch)
Nach seinem Studium der Sozialpsychologie machte sich Pieter van de Waterbeemd in den Niederlanden einen Namen als Autor von Fernseh- und Theaterproduktionen. Er kreierte die Dramaserie Wet & Waan und wurde als Mitbegründer der erfolgreichen Fernsehserie Pleidooi bei den TV Programs and Promotions Awards in New York mit Silber ausgezeichnet. Am Theater debütierte er mit dem Musical You're the top. Es folgten weitere Produktionen wie Koning van Katoren und Nijinsky & Diaghilev: gek van dans. Außerdem zeichnete Pieter van de Waterbeemd verantwortlich für Story und Dramaturgie von Split. Darüber hinaus leitet der Autor Kurse zum Schreiben von Drehbüchern an mehreren Medien- und Filmakademien.

Anthony van Laast (Choreographie)
Anthony van Laast choreographierte Konzerte für Künstler wie Kate Bush, Sarah Brightman, Andrew Lloyd Webber und Stephen Sondheim sowie das London Contemporary Dance Theatre. In Las Vegas kreierte er mit Siegfried und Roy ihre Show für das Hotel Mirage. Für seine umfangreiche Arbeit erhielt er eine Vielzahl an Auszeichnungen. Seine choreographische Umsetzung von 14 Mamma Mia! Produktionen weltweit wurde mit dem Dora Mora Award in Kanada ausgezeichnet. In der Kategorie Best Musical bekam er den Oliver Award für das Stück Candide. Darüber hinaus erhielt Anthony van Laast eine Tony Award-Nominierung für Bombay Dreams und war für den Oliver Award für Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat nominiert. 1999 wurde der Künstler für seine Verdienste um Tanz und Choreographie mit dem Verdienstorden Member of the British Empire ausgezeichnet.

Christoph Weyers (Bühnenbild)
Nach Festengagements in Ulm und Berlin machte sich der studierte Bühnen- und Kostümbildner als freischaffender Bühnenbildner in verschiedenen Theater-, Film- und Fernsehproduktionen einen Namen. Christoph Weyers übernahm die Funktion des Associate Set Designers für die Musicals Tanz der Vampire, Cats, Les Misérables und Mozart! Als Ausstattungsleiter entwarf er das Bühnen- und Kostümbild für das Familienmusical Emil und die Detektive in Berlin und Hamburg. Er brachte die Gala Best of Musical, die Operette Wie einst im Mai (Berlin), Robin Hood (Bremen) und Jekyll & Hyde (Bozen) auf die Bühne. Zuletzt zeichnete er verantwortlich für das Kostümdesign der Revue Der Zauberer von Camelot im Friedrichstadtpalast und die Gesamtausstattung der Rockoper ChristO in München.

Jeroen Sleyfer (Musikalische Arrangements)
Jeroen Sleyfer schloss sein Studium am Sweelinck Konservatorium in Amsterdam in den Fachrichtungen Klassisches Piano und Orchesterleitung ab. Im Anschluss arbeitete er als musikalischer Leiter bei zahlreichen Musicalproduktionen in den Niederlanden wie etwa Fame, Blood Brothers, Little Shop Of Horrors, A Chorus Line, Copacabana, Mamma Mia!, Sweet Charity, Cabaret, Chess und The Wiz. Darüberhinaus war Jeroen Sleyfer als Komponist, Arrangeur und Produzent verschiedener Kabarett-Vorstellungen tätig. Sein umfangreiches Portfolio runden CD- und Filmproduktionen sowie die Musik für verschiedene Fernsehprogramme ab.

JB Meijers (Musikalische Arrangements)
Bereits als Kind lernte JB Meijers Trompete, Klavier und Gitarre. Mit 12 Jahren spielte er in seiner ersten Pop Band, bevor er im Alter von 17 Jahren seinen ersten Plattenvertrag bei Virgin Records erhielt. Fortwährend ging er mit seinen Bands auf Tour, darunter auch eine große Welttournee mit The Prodigy. Seine vielseitigen Fähigkeiten verschafften JB Meijers Engagements in Studioproduktionen als Multi-Instrumentalist (Schlagzeug, Gitarre, Keyboards und Sänger). Außerdem ist er erfolgreicher Produzent und Songwriter und verkaufte bis heute mehrere Millionen Tonträger, unter anderem mit Künstlern wie den Beastie Boys, Money Mark, The Girls und Solomon Burke. Seit 2006 zeichnet er verantwortlich für die musikalischen Arrangements des Metropole Orchestra.

Cocky van Huijkelom (Kostüm)
Cocky van Huijkelom hat bei zahlreichen Musicals mitgewirkt, dazu zählen Oliver!, Les Misérables, Sweet Charity, Funny Girl und Simone & Friends. Als Assistentin des Kostümbildners Yan Tax arbeitete sie zudem an Produktionen wie Elisabeth, Evita und Anatevka. Darüber hinaus fungierte sie als Associate-Kostümbildnerin für Elisabeth in Deutschland. Als Kostüm-Supervisor war Cocky van Huijkelom verantwortlich für die Kostüme in den folgenden Musicals: Das Phantom der Oper, Miss Saigon, Chicago, 42nd Street, Titanic – das Musical und Aida. Außerdem entwarf sie das Kostümdesign für verschiedene Musicalgalas in den Niederlanden.

Andy Voller (Licht-Design)
Andy Voller begann seine Karriere bei Moving Lights von Vari-Lite und arbeitete für die Inszenierungen von Der Glöckner von Notre Dame (Berlin), Sing to the Dawn (Singapur), Bombay Dreams (London), für die Eröffnungsshow des Millennium Dome in London und für den Eurovision Song Contest 2001. Als ausführender Licht-Designer war er für Tanz der Vampire (Wien, Stuttgart, Hamburg), Kat and the Kings (Broadway) sowie Mamma Mia! (London) tätig. In Wien zeichnete er verantwortlich für die Inszenierungen Elisabeth, Romeo & Julia, Hair und Rebecca. Darüber hinaus kreierte Andy das Licht-Design für Parsifal (Finnische National Oper), die Hans Klok Zauber-Shows Faster Than Magic (Europatour) und The Beauty of Magic (Las Vegas) sowie zuletzt für Ich war noch niemals in New York.

Arjen Klerkx (Video-Design)
Nach seiner Ausbildung als Theatertechniker an der Hogeschool voor de Kunsten in Amsterdam und der Arbeit als selbstständiger Techniker am RO-Theater in Rotterdam spezialisierte sich Arjen Klerkx auf den Einsatz von Videos in Theaterinszenierungen. So war er unter anderem mit dem Video Design für Rembrandt, Bezonken Rood, Mephisto for ever und die Oper Der fliegende Holländer erfolgreich. Mehrere Produktionen wurden auf Festivals aufgeführt und für den Proust-Zyklus erhielt er 2005 den niederländischen Prosceniumpreis sowie den "Werkpreis Spielzeit Europa" der Berliner Festspiele. Seit August 2007 gehört Arjen Klerkx zum Kreativteam von Guy Cassiers, dem künstlerischen Leiter des RO-Theaters.

Coen Bouman (Video-Design)
Coen Bouman studierte Psychologie und Kommunikationswissenschaften an der Universität Amsterdam. Als Webdesigner bei einer Werbeagentur vertiefte er sich als Autodidakt in die Arbeit mit Videos. Seit sechs Jahren ist Coen Bouman freischaffend in den Bereichen 3D-Animation, Montage und Motion Design tätig. Zusammen mit Arjen Klerkx wirkte er an den Musicalproduktionen Rembrandt, Tin Tin und De Zonnetempel mit. Darüber hinaus realisierte er zahllose Titel- und Logoanimationen für Werbespots und Corporate Designs, gestaltete verschiedene Fernsehprogramme und übernahm das Graphik-Design für DVDs, unter anderem für Tuck and Patti, Angie Stone, und Cristina Branco.

Michel Weber (Sound-Design)
Michel Weber entdeckte seine Leidenschaft für das Theater bei Miss Saigon in Stuttgart. Es folgten Disneys Die Schöne und das Biest und die Welturaufführung von Disneys Der Glöckner von Notre Dame in Berlin. Nach Abschluss seines Ingenieurstudiums nahm er seine Tätigkeit für Stage Entertainment auf. Dort zeichnete er für die tontechnische Qualität der Deutschlandpremieren von Elisabeth, Disneys Der König der Löwen, Mamma Mia! und 3 Musketiere sowie der Europapremiere der Blue Man Group verantwortlich. Für die Best of Musical Gala 2004 übernahm Michel erstmals mit Andreas Hammerich das Sound-Design. Im Anschluss entwickelten die beiden das Ton-Design für Best of Musical 2006 und 2007 sowie die Tourproduktion von Aida.

Andreas Hammerich (Sound-Design)
Nach seiner Tätigkeit als Sound Operator bei zahlreichen nationalen und internationalen Tourneeproduktionen wurde Andreas Hammerich Leiter der Tonabteilung und erster Mischer bei Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat. Für die Welturaufführung von Disneys Der Glöckner von Notre Dame in Berlin leitete er den tontechnischen Aufbau. Als Production Sound Engineer verantwortete er die Umsetzung der Sound-Designs für Tanz der Vampire in Stuttgart, Hamburg und Berlin, Elisabeth und Aida in Essen, Disneys Der König der Löwen, Mamma Mia! und Titanic – Das Musical in Hamburg, Blue Man Group in Berlin sowie Mamma Mia! in Stuttgart. Gemeinsam mit Michel Weber entwickelte er das Sound Design für die Best of Musical Gala 2004 und für die Tourneeproduktionen Best of Musical 2006 und 2007 sowie Aida.

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Ich will Spass! – Das Musical

  • Deutschlandpremiere "Ich will Spass! – Das Musical" am 05. Oktober 2008 im Colosseum Theater in Essen
  • zweite deutsche Eigenproduktion von Stage Entertainment nach dem Sensationserfolg "Ich war noch niemals in New York" mit den Songs von Udo Jürgens
  • rund 20 Hits der Neuen Deutschen Welle wie "Ich will Spaß" von Markus, "Hurra, hurra, die Schule brennt" von Extrabreit, "Hohe Berge" von Frl. Menke, "Leuchtturm" von Nena, "Verliebte Jungs" von Purple Schulz, "Codo" von DÖF, "Eiszeit" von Ideal und "Ich will, was mir gefällt" von UKW
  • ingesamt 21 Darsteller, darunter vier männliche und vier weibliche Hauptrollen
  • 6-köpfige Band, die ebenfalls auf der Bühne steht
  • Bühnenbild Zauberwürfel – Symbol der 80er Jahre:
  • 7 Meter Kantenlänge, 3 Etagen, 9 Kuben über Treppen verbunden
  • wandelbar durch 10 Meter große Drehbühne und Projektionstechniken

Terminübersicht Produktionsaufbau:

  • August 2008: Bühnenumbau
  • August 2008: Probenstart und Präsentation der Darsteller
  • September 2008: erste Proben im Originalset auf der Bühne
  • 05. Oktober 2008: Deutschlandpremiere

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Musical ICH WILL SPASS!:
Das Colosseum Theater Essen

Heimat neuer Geschichten und alter Legenden

Im Essener Colosseum Theater ist die deutsche Industriegeschichte noch heute lebendig. Wer die imposante Theaterhalle betritt, wäre nicht überrascht, das Schrillen von Werkssirenen und das Dröhnen rotierender Maschinen zu vernehmen. Doch ist jeder Besucher zugleich gefangen vom außergewöhnlichen Charme eines ebenso hochmodernen wie stilvollen Theaterambientes, das für Erfolgsproduktionen wie Elisabeth, Aida, Das Phantom der Oper und Mamma Mia! wie geschaffen ist. Ab Oktober hebt sich im Colosseum Theater Essen der Vorhang für >"Ich will Spass! – Das Musical".

Der dreischiffige Bau, der zwischen 1898 und 1902 entstand, bildete zunächst mit dem gegenüberliegenden Gebäude das Tor zur "Kruppstadt". Mit seinen gigantischen Ausmaßen war er das größte Bauwerk auf dem Gelände und erhielt die schlichte Bezeichnung "VIII. Mechanische Werkstatt". Bis zu 2.000 Menschen fanden hier einen Arbeitsplatz, wo noch bis 1988 Turbinengehäuse, Kurbelwellen und Lokomotivrahmen produziert wurden. Aufgrund ihrer großen Bedeutung für die Industriegeschichte wurde die "VIII.Mechanische Werkstatt" 1989 unter Denkmalschutz gestellt.

Im Mai 1995 fand sie ihre neue Bestimmung: Für 58 Millionen Mark wurde in ihr eine Theaterarchitektur geschaffen, die ihresgleichen sucht. Sie erhielt den Namen "Colosseum Theater", um an eine legendäre kulturelle Institution Nordrhein-Westfalens zu erinnern, die jetzt wieder auflebt: den gleichnamigen Kulturpalast, der zwischen 1899 und 1919 für Furore sorgte und schnell zum bekanntesten Varieté in Rheinland und Westfalen avancierte. Das historische Erbe wurde gewahrt – noch heute sind die ursprüngliche Stahlkonstruktion und das Glasdach in ihrem Originalzustand über dem Zuschauerraum sichtbar und schaffen eine ganz besondere Atmosphäre. In die 100 Meter lange und 50 Meter breite Halle mit ihren Jugendstil-Elementen wurde ein Bühnenturm eingesetzt, der den Zuschauerraum mit 1.700 Plätzen als eigenständigen Baukörper integriert. Das 25 Meter hohe Foyer und die Seitenschiffe wurden mit eingehängten Emporen umgeben. In das Bühnenhaus mit seinen gut erhaltenen Elementen und dem großen Portal sind nun Schnürboden und Beleuchterbrücken eingefügt, die genieteten Stahlträger und das Mauerwerk samt Fachwerkkonstruktion wurden lediglich gereinigt und versiegelt – Theater und Historie scheinen hier fest miteinander verwachsen zu sein.

Seit 2003 erstrahlen die Fassade und der Außenbereich des Theaters in neuem Licht – und das im wahrsten Sinne des Wortes: Durch ein aufwändiges Beleuchtungskonzept kommt die raue Schönheit des Denkmals erstmals vollkommen zur Geltung.

An spielfreien Tagen steht das repräsentative Gebäude auch als optimale Konzertlocation zur Verfügung. Für Veranstaltungen aller Art - Events, Empfänge, Präsentationen und Konferenzen - bietet das Theater mit seinem zusätzlichen multifunktionalen Studiotheater und weiteren flexiblen Veranstaltungsbereichen ein stilvolles und einzigartiges Ambiente.

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Stadtplan / Wegbeschreibung


ICH WILL SPASS! spielt im Colosseum Theater in Essen.

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Buchungsanfrage ICH WILL SPASS!
 
PK 1 PK 2 PK 3 PK 4
Donnerstag, 20.00 Uhr 105,87 € 92,87 € 73,37 € 47,37 €
Freitag, 20.00 Uhr 112,37 € 99,37 € 79,87 € 53,87 €
Samstag, 15.00 Uhr 118,87 € 105,87 € 86,37 € 60,37 €
Samstag, 20.00 Uhr 125,37 € 112,37 € 92,87 € 66,87 €
Sonntag, 14.30 Uhr 118,87 € 105,87 € 86,37 € 60,37 €
Sonntag, 19.00 Uhr 105,87 € 92,87 € 73,37 € 47,37 €
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Datum:

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