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STARLIGHT EXPRESS
Biografie Richard Stilgoe

Der Schöpfer der Texte des rasanten Musicals

STARLIGHT EXPRESS - Biografie Richard Stilgoe

Der Brite Richard Stilgoe ist ein vielfältiger Künstler: Als "Songtexter", "Medienschaffender", "Entertainer" und "leidenschaftlicher Großvater", ja sogar "Baggerfahrer" beschreibt er sich selbst augenzwinkernd. 1943 in Camberley geboren, schrieb er Texte zu den Andrew Lloyd Webbers Musicals "Phantom der Oper" und "Starlight Express". Auch am Kassenschlager "Cats" war er beteiligt.

Familienwurzeln mit langer Tradition

Der Stammbaum von Richard Stilgoe reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Dabei ranken sich farbige Geschichten um einen Gefängnisaufseher und Dienstpersonal, auch Mord und Totschlag sind durch die Nachforschungen von Stilgoes Vater und Großvater belegt. Mit seinem ihm eigenen Humor berichtet Stilgoe, er habe "überall auf der Welt Menschen mit demselben komischen Namen angetroffen", die Herkunft könne jedoch nicht wirklich geklärt werden.

Biografische Daten

Als drittes Kind von John und Joan Stilgoe wurde Richard Stilgoe am 28. März 1943 in Camberley, Surrey geboren. Sein Vater, ein ehemaliger Kadett in Dartmouth, ging zur Marine und wurde schwer verwundet. Im zivilen Leben arbeitete John Stilgoe in späteren Jahren als Ingenieur. Für seinen Sohn Richard war er ein großes Vorbild: Einerseits nahm er seinen Sohn auf zahlreiche Reisen mit und begeisterte ihn für Architektur, vor allem den Bau von Viadukten und Kanälen, andererseits vererbte er Richard die Liebe zum Segeln.

Neben Dawn, Stilgoes 1996 verstorbener älterer Schwester, hat Richard Stilgoe noch zwei Brüder: Robin und George, der jüngste Spross seiner Ursprungsfamilie. Als Richard drei Jahre alt war, zog die Familie nach Liverpool, wo er von 1949 bis 1959 die Monkton Combe School besuchte. Es folgte ein Jahr am Clare College Cambridge - hier nahm er zunächst ein Studium der Ingenieurwissenschaften auf, entschied sich dann jedoch für die Musik. Vielfalt zeichnete von Anfang an seine künstlerische Laufbahn aus: Zunächst trat Stilgoe ab 1962 als Kabarettist in London auf, dann als Barpianist. Vorübergehend arbeitete er auch als Werbetexter.

Richard Stilgoe heiratete zwei Mal: Zunächst 1964 seine erste Frau Lizzie - aus der Ehe gingen die Kinder Rufus und Jemima hervor. 1975 ehelichte er die Opernsängerin Annabel Hunt. Hunt feierte Erfolge in der Produktion "L'Umana Fragilta" von Peter Hall. Das Stück basiert auf einer Monteverdi Oper über die Heimkehr des Odysseus und wurde 1972 in einer denkwürdigen Aufführung beim berühmten Glyndebourne-Festival in Sussex aufgeführt. Mit seiner zweiten Frau hat Stilgoe drei Kinder: Nick, Jack und Joe. Letzterer trat in die Fußstapfen seines Vaters und arbeitet ebenfalls erfolgreich als Sänger, Pianist und Songtexter.

Glücklich äußert sich Richard Stilgoe darüber, seine Hobbys Musik und Theater zum Beruf gemacht haben zu können. In seiner Freizeit spielt Stilgoe gerne Cricket und ist mit seinem eigenen Bagger dabei, wenn es darum geht, alte Gebäude abzureißen.

Künstlerische Stationen

Fast unüberschaubar sind die Bereiche, in denen das Mulititalent Richard Stilgoe auftritt. Seit über fünf Jahrzehnten ist der Künstler als Autor und Darsteller in und um die Bühne aktiv. So wirkte er für das britische Fernsehen an verschiedenen Produktionen mit: Er schrieb Titelsongs für Sendungen wie "Nationwide" oder die Fernsehserie der Journalistin Esther Rantzen "That's Life". Die britische Erfolgsshow mit humorvollen Songs, die häusliche Missgeschicke karikierte, lief 21 Jahre lang von 1971 bis 1993. Weltweit bekannt wurden Stilgoes insgesamt über 100 Stücke durch Radio- und Fernsehübertragungen.

Viele Jahre stand Richard Stilgoe in einer Ein-Mann-Show auf der Bühne und tourte mit Musikkabarett und Comedy durch die Lande. Sein kongenialer Begleiter war dabei unter anderem der Pianist und Songschreiber Peter Skellern. Stilgoe schrieb außerdem zahlreiche BBC Radioprogramme, etwa "Hamburger Weekend", "Stilgoes Around", "Used Notes" und "Richard Stilgoe's Traffic Jam Show". Er ist bekannt für seine Wortspiele und ein großer Fan von Anagrammen. Über 200 Mal trat der Künstler in der Kultserie, dem TV-Quiz, "Countdown" auf. Ebenso berühmt ist Stilgoes 25-Minuten-Epos "Who Pays the Piper?", das humorvoll die Geschichte der Musik mit klassischen und zeitgenössischen Musikzitaten beschreibt.

Ein weiterer Schwerpunkt des Ausnahmekünstlers ist sein Engagement für Kinder. Musikpädagogische Sendungen waren in den Siebziger Jahren in Mode. Mit Musicals wie "Brilliant the Dinosaur" oder "Bodywork" für das National Youth Music Theatre kombinierte Stilgoe unterschiedliche Bereiche wie Tanz, Gesang, Schauspiel und Musik. In "Bodywork" treten unterschiedliche Körperteile wie das Gehirn, die Seele und das Herz als Darsteller mit von Stilgoe verfassten eigenen Texten auf. 1987 wurde das Werk erstmals beim Edinburgh Festival aufgeführt und danach als Schallplatte veröffentlicht.

Behinderte junge Menschen sind Richard Stilgoe ein besonderes Anliegen. 1997/98 gründete der Star das Orpheus Centre in Surrey. Mit diesem Projekt verfolgt der Künstler seine Vision, behinderte Menschen auf einem selbstbestimmten Lebensweg zu unterstützen. Die Kunst in all ihren Facetten steht bei "Orpheus" im Vordergrund. Durch darstellende Kunst, Musik, Videokunst, Bühnengestaltung, experimentelle Musik oder Multimedia, ob vor oder hinter der Bühne: Die behinderten Kinder und Jugendlichen lernen ein strukturiertes Umgehen mit ihrem Leben, erfahren Bestätigung und erarbeiten sich Ziele. Für dieses Schaffen erhielt Stilgoe 2012 den Adelstitel.

Stilgoes größte Erfolge

Schon als Kind entdeckte Richard Stilgoe die faszinierende Musicalwelt für sich: In London sah er als Kind eine Aufführung von "Oklahoma" im Royal Theatre, zahlreiche Aufführungen in Liverpool im Kreise seiner Familie folgten. Als Erwachsener feierte Stilgoe dann weltweit Erfolge mit dem Komponisten Andrew Lloyd Webber - dem wichtigsten Vertreter zeitgenössischer Unterhaltungsmusik. 1981 hatten sich die beiden Künstler kennengelernt. Webber fragte bei Stilgoe an, ob er - statt des verstorbenen T.S. Eliot - den Anfangstext für "Cats" schreiben wolle. 21 Jahre lang lief das Erfolgsmusical, dem Insider nur eine kurze Laufzeit prophezeit hatten, wie Richard später augenzwinkernd bemerkte. Es folgte "Starlight Express", die Geschichte konkurrierender Lokomotiven, gesungen und vorgetragen von Schauspielern auf Rollschuhen. Auch dies ein Kassenschlager, der 18 Jahre gespielt werden sollte. Das "Phantom der Oper" wurde als drittes gemeinsames Projekt des eingespielten Teams in Angriff genommen - in der erfolgreichen Endfassung der Texte war federführend zusätzlich Charles Hart beteiligt.

Auszeichnungen für sein Lebenswerk

Sein breitgefächertes Schaffen bescherte dem Briten zahlreiche Preise. Für "Brilliant the Dinosaur", eine Geschichte, in der Kinder einen Dinosaurier finden, wurde Stilgoe für den Smarties Preis 1994 nominiert. Ferner gewann er den "Prix Italia", drei Monaco Festival Preise sowie den "New York Radio Festival Gold Award". Im Oktober 2012 empfing Stilgoe von der Englischen Königin den Ritterschlag für sein jahrzehntelanges, karitatives Engagement.

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