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TANZ DER VAMPIRE
Biografie Roman Polanski

Ein Oscargewinner aus Polen

TANZ DER VAMPIRE - Biografie Roman Polanski

Roman Polanski wurde am 18. August 1933 als Rajmund Roman Thierry Polanski in Paris geboren. Seine Eltern waren die Polen Bula und Ryszard Polanski (ursprünglich Mojzesz Liebling), ein Maler und Bildhauer. Das Ehepaar hatte zum Zeitpunkt von Romans Geburt bereits aus einer früheren Ehe Bulas eine Tochter. Beide Eltern waren jüdischer Herkunft, erzogen ihre Kinder aber nicht religiös - Polanski bezeichnet sich heute als Agnostiker. Als Roman drei Jahre alt war, zog die Familie zurück nach Polen, wo sie sich in Krakau niederließ. Doch schon wenige Jahre später wurde Polen von den Deutschen besetzt und alle Menschen jüdischer Herkunft wurden in Ghettos gesperrt oder sofort ermordet. Roman erlebte im Kindesalter sowohl die Ghettoisierung aller Krakauer Juden in einem kleinen Bezirk der Stadt wie auch die Deportation einer immer größeren Zahl der Ghettobewohner in die Konzentrationslager der Nazis. Seine Mutter wurde von den Deutschen in Auschwitz ermordet, Roman und sein Vater entgingen dem Tod nur knapp. Roman flüchtete 1943 aus dem Krakauer Ghetto und kam bei einer katholischen Familie unter und gab sich bis Kriegsende als Katholik aus. Nach dem Krieg fand er seinen Vater wieder und lebte mit diesem in Krakau, wo er schon als Kind und Teenager häufig das Kino besuchte und begann, sich für den Film zu interessieren.

Ausbildung in Polen und frühe Karriere

In Lodz besuchte Polanski die Staatliche Hochschule für Film, Fernsehen und Theater, wo er sowohl Schauspielunterricht als auch eine Ausbildung zum Regisseur erhielt. Als sein erster eigener Film gilt "Rower" (dt. "Fahrrad") aus dem Jahr 1955. Dieser Film ist allerdings nicht erhalten. Bis zu seinem Abschluss drehte er während seines Studiums verschiedene weitere Kurzfilme, die in Polen einige Anerkennung ernteten. Sein erster Spielfilm ist "Das Messer im Wasser" von 1962, der als einer der wichtigsten polnischen Nachkriegsfilme gilt. Der Film handelt von einem unglücklich verheirateten Ehepaar, das auf einer Segeltour einen jungen Anhalter mitnimmt, der die Ehe auf eine ernste Probe stellt. Polanski verließ 1963 Polen, da er schon mehrfach in Konflikt mit den kommunistischen Behörden geraten war. Schon 1962 hatte er sich nach einer kurzen Ehe mit einer polnischen Schauspielerin wieder von dieser scheiden lassen.
Einige Jahre lebte Roman Polanksi in England und schuf dort Klassiker wie den Thriller "Ekel" (1965) und die Vampirfilmparodie "Tanz der Vampire" (1967). Bei den Dreharbeiten zu diesem Film lernte Polanski die Schauspielerin Sharon Tate kennen, die er am 20. Januar 1968 in London heiratete. Bald darauf siedelte das Ehepaar in die USA über.

Leben und Karriere in den USA

Robert Evans, der Chef der Paramount Studios in Hollywood hatte Polanski zum Umzug nach Los Angeles überredet, wo er ihn aufforderte, das Buch "Rosemary's Baby" von Ira Levin zu lesen und darüber nachzudenken, ob es sich für eine Verfilmung eigne. In nur gut drei Wochen schrieb Polanski das Drehbuch, die Verfilmung mit Mia Farrow in der Hauptrolle erfolgte bereits 1968. Der Film wurde ein großer Erfolg und Polanski machte sich einen Namen als Regisseur großer Hollywood-Filme. Sein weiteres Leben wurde aber von einem schrecklichen Ereignis überschattet. Im August 1969 - Polanski arbeitete gerade in London - wurde seine Frau Sharon Tate zusammen mit vier anderen Menschen in ihrem Haus in Los Angeles von Anhängern des Sekten-Gurus Charles Manson ermordet. Nach einer Phase äußerster Verzweiflung drehte Polanski ab 1971 wieder eine ganze Reihe sehr wichtiger und international erfolgreicher Filme.
Nach einer Macbeth-Verfilmung im Jahre 1971 folgte 1974 "Chinatown" mit Jack Nicholson und Faye Dunaway, der Film erhielt drei Oscar-Nominierungen.
Im März 1977 wurde Polanski in Los Angeles verhaftet. Ihm wurde vorgeworfen, die 13-jährige Samantha Jane Gailey während eines Shootings für die französische Ausgabe des Magazins Vogue betrunken gemacht und vergewaltigt zu haben. Die Anklage wurde später auf Sex mit einer Minderjährigen reduziert, das Verfahren drohte aber mit eine Haftstrafe zu enden, weshalb sich Polanski nach London und später Frankreich absetzte. Eine Reihe von Auslieferungsanträgen, eine Verhaftung mit anschließendem Hausarrest in der Schweiz im Jahr 2009 und spätere Versuche der US-Behörden, Polanskis habhaft zu werden, führten dazu, dass der Fall bis heute nicht abgeschlossen ist.

Wieder in Europa

1979 entstand Polanskis Film "Tess", den er seiner ermordeten Frau Sharon Tate widmete. Es handelt sich um eine Verfilmung des Buches "Tess of the d'Urbervilles" mit Nastassja Kinski in der Titelrolle. Die Dreharbeiten erfolgten in Frankreich und der Film wurde der teuerste bis dahin in Frankreich gedrehte Spielfilm. "Tess" erhielt drei Oscars, darunter für die beste Regie und die beste Kamera und war für den Oscar zum besten Film des Jahres 1979 nominiert.
Seit den 1980er-Jahren gelangen Polanski keine großen Erfolge. "Piraten" (1986) mit Walter Matthau als Captain Red wurde weder von der Kritik noch vom Publikum anerkannt, erhielt allerdings eine Oscar-Nominierung.
Ein wirkliches Comeback gelang Polanski dann im Jahr 2002 mit dem Film "Der Pianist" über den polnischen Pianisten Wladyslaw Szpilman. Der Film beschreibt Szpilmanns Überleben in der Zeit der deutschen Besetzung Warschaus und des Holocaust. "Der Pianist" gewann nicht nur eine Goldene Palme beim Festival in Cannes, sondern auch einen Oscar für die beste Regie. Da Polanski in den USA verhaftet worden wäre, konnte er an der Oscarverleihung nicht selbst teilnehmen.
Auch nach 2010 konnte Polanski mit mehreren Filmen sehr viel Anerkennung erzielen. Darunter insbesondere "Der Gott des Gemetzels" aus dem Jahr 2011. Mit Jodie Foster, Kate Winslet und Christoph Waltz war der Film nicht nur hervorragend besetzt, sondern wurde auch international von den Kritikern gepriesen und für eine große Zahl an Preisen nominiert.

Ehen und Liebschaften

Von 1959 bis 1961 war Polanski mit der polnischen Schauspielerin Barbara Lass verheiratet, die in einem seiner frühen Filme mitgewirkt hatte. Nach dem tragischen Ende seiner Ehe mit Sharon Tate im Jahr 1969 wurde ihm zwar manches erotische Verhältnis nachgesagt, eine offizielle Beziehung führte er aber nicht. 1989 heiratete Roman Polanski die französische Schauspielerin Emmanuelle Steiger, die 33 Jahre jünger ist als er. Aus dieser Ehe gingen die beiden Kinder Morgane und Elvis hervor.

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