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TANZ DER VAMPIRE
Geschichte der Vampire

Vampire in Literatur, Film und Musical

TANZ DER VAMPIRE - Geschichte der Vampire

Der Mythos vom blutsaugenden Vampir entstand wahrscheinlich zu Beginn des 17. Jahrhunderts im osteuropäischen Raum. Im Gegensatz zur Hexenverfolgung, die sich auf noch lebende Menschen konzentrierte, wurden die vermeintlichen Vampire in erster Linie unter den Verstorbenen vermutet.
Als Schutzmaßnahme gegen "Vampirangriffe" wurden verdächtige Gräber, also Gräber aus denen Geräusche vernommen wurden oder Gräber deren Kreuze oder Grabsteine schief standen, wieder ausgehoben, um die Toten zu untersuchen. Bei weiteren Verdachtsmomenten, wenn die Haare des Toten zum Beispiel nachgewachsen waren, wurden zusätzliche Maßnahmen ergriffen. Die harmlosen bestanden darin, den Verstorbenen Alltagsgegenstände, wie zum Beispiel Rasierer oder Spiegel als Grabbeigaben in den Sarg zu legen, damit diese im Jenseits nicht den Drang verspürten, wegen vergessener Dinge zurückzukehren. Die extremeren Methoden beinhalteten Knoblauch, Silbermünzen, Pfähle ins Herz, Verbrennungen und rituelle Feiern. Auch einigen Lebenden wurde nachgesagt, ein Vampir zu sein. Diese litten in der Regel unter Erkrankungen wie Porphyrie oder Skorbut und hatten besonders blasse Haut, durch Wachstumsstörungen beeinträchtigte vorstehende Zähne und waren sehr lichtempfindlich. In neuer Zeit wurden einige Gräber chronisch kranker Menschen gefunden, die als Vampir begraben wurde. Das äußerte sich zum Beispiel darin, dass die Toten mit dem Gesicht nach unten begraben wurden.
Der letzte Fall eines "Vampirs" trug sich übrigens erst im Jahr 2005 zu, als Bewohner eines rumänischen Dorfes einen Verstorbenen exhumierten um diesem Rituell den "Vampir auszutreiben".

Die erste literarische Beschäftigung mit Vampiren fand im deutschsprachigen Raum des 18. Jahrhunderts statt und beschränkte sich am Anfang eher auf Lyrik. Ein sehr frühes Beispiel ist das Gedicht "Der Vampir oder: Mein liebes Mädchen glaubet" von Heinrich August Ossenfelder.
Im regnerischen Sommer des Jahres 1816 entstand schließlich in Folge eines literarischen Wettstreits die Idee für die Erzählung Der Vampyr. Diese Idee, die später als "das Fragment" bezeichnet wurde, stammte von Lord Byron und wurde zur Vorlage von John Polidori weltbekannter Erzählung "Der Vampyr".
Mitte des 19. Jahrhunderts wurden in London die sogenannten "Penny Dreadfuls" sehr populär. Wie schon der Name beinhaltet, handelte es sich um Trivialliteratur mit schauerlichen Inhalten, die man schon für einen Penny käuflich erwerben konnte.
Der meist gelesene Vampirroman aller Zeiten, "Dracula", wurde von dem irischen Journalisten Bram Stroker verfasst und erschien im Jahre 1897. Durch Polidori und Stroker änderte sich das Bild des Vampirs zunehmen. Der, in den Volkssagen beschrieben Dorfbewohner, der nachts sein Unwesen treibt, wurde zusehends vom gebildeten und wohlhabenden Vampir abgelöst und übte mehr und mehr Faszination auf die Menschen auf.
Im 20. und 21. Jahrhundert gewann das Vampir-Genre mehr und mehr Popularität. Berühmte Autoren sind Stephen King mit "Brennen muss Salem" und Anne Rice mit ihrer erfolgreichen Reihe "Die Chronik der Vampire". Kommerziell sehr erfolgreich ist auch Stephenie Meyers "Twilight"-Saga, die den klassischen Vampirroman und die Probleme von erster Liebe, Andersartigkeit und Ausgrenzung miteinander verbindet.
Ein wichtiger deutschsprachiger Autor von Vampirliteratur ist Wolfgang Hohlbein mit seiner bisher unvollendeten Chronik der Unsterblichen.

Die ersten Vampirfilme wurden schon zu Stummfilmzeiten gedreht. Eines der berühmtesten Relikte dieser Zeit ist wahrscheinlich Friedrich Wilhelm Murnaus Horrorfilm "Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens", der die Geschichte des rumänischen Grafen Orlok erzählt.
In Kriegszeiten stagniert die Filmindustrie und in den Jahren 1930 bis 1950 wurde nur wenige Vampirfime gedreht. Ed Woods "Plan 9 from Outer Space" entstand im Jahr 1959 und wurde später zum schlechtesten Film aller Zeiten gewählt. Trotzdem, oder gerade deswegen, erfreut sich der unfreiwillig komisch geraten Film über Außerirdische und Vampire mittlerweile als Kultfilm großer Beliebtheit.
Im Jahr 1967 erschien Roman Polanskis Horrorkomödie "Tanz der Vampire", die von vielen Filmkritikern vor allem für ihre Ironie gelobt und auch politisch - als Kampf von Bürgertum und Aristokratie nämlich - interpretiert wurde. 1997 durch Kompositionen von Jim Steinmann erweitert, hat TANZ DER VAMPIRE auch mittlerweile seit fast 20 Jahren als Musical Erfolg.
In den 70er und 80er Jahren gab es eine regelrechte Schwemme von Vampirfilmen. Das Genre verfügte mittlerweile über ein beachtliches Spektrum, das von Kinderfilmen, Superheldenfilmen, Komödien, Dramen, Erotikfilmen bis zum experimentellen Film Andy Warhols oder zum surrealen Horror Werner Herzogs reicht.

Im Jahr 1994 erschien das, auf einem Roman von Anne Rice basierende Drama "Interview mit einem Vampir" unter Regie von Neil Joardan und mit Brad Pitt, Tom Cruise, Kirsten Dunst, Christian Slater und Antonio Banderas in den Hauptrollen und verschafft Vampirfilmen wieder mehr Popularität. Drei Jahre später wurde die Serie "Buffy - Im Bann der Dämonen" mit Sarah Michelle Gellar in der Hauptrolle ausgestrahlt. Die junge Buffy zieht in diesem Action-Drama nachts über die Friedhöfe, um Dämonen und Vampiren das Handwerk zu legen. Unterstützt wird sie dabei sieben Staffeln lang von ihren Freunden, die auch zum Teil über übersinnliche Fähigkeiten verfügen.
"Buffy - Im Bann der Dämonen" war so erfolgreich, dass einer der Charaktere - ein beseelter Vampir namens Angel - zum Hauptdarsteller einer nach ihm benannten Serie wurde, die fünf Staffeln lang ausgestrahlt wurde.
Seit 2008 zeigt HBO die Erfolgsserie "True Blood", die von Vampiren und anderen übersinnlichen Kreaturen handelt, welche in den schwülen Südstaaten der USA ihr Unwesen treiben. Mit "True Blood" gewinnt übrigens das Genre Southern Gothic, zu dem auch "True Detective" gezählt wird, zunehmend an Popularität.
Erst 2014 erschienen, ist die im viktorianischen London spielende Serie "Penny Dreadful". An literarischen Vorbildern angelehnte Schreckgestalten und Schauergeschichten erinnern an alte Horrorfilme und in der Originalversion ist sogar antiquiertes Englisch zu hören.
Einen großen kommerziellen Erfolg hatte natürlich auch die 2008 verfilmte "Twilight"-Saga, die schon jetzt als Klassiker des Vampirfilms und Jugendfilms gilt.
Nicht zu vergessen sind auch Independent-Verfilmungen wie "So finster die Nacht" von Tomas Alfredson, Actionfilme wie "Underworld" oder feministische Interpretationen wie der iranische Vampirfilm "A Girl Walks Home Alone At Night".

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